"To me, ICOM's greatest value is its global network“

Hans-Martin Hinz,
Präsident

>> Interview

Aktuell

ICOM Deutschland – Deutsches Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats

ICOM Deutschland setzt sich für die Aufgaben und Ziele des Internationalen Museumsrats ICOM in Deutschland ein. Mit über 5.000 Mitgliedern ist ICOM Deutschland die größte Organisation der Museen und Museumsfachleute in Deutschland und zugleich das mitgliederstärkste Nationalkomitee innerhalb des Internationalen Museumsrats ICOM.

Seit Anfang August ist ICOM Deutschland nun auch in den sozialen Medien Facebook und Twitter aktiv. Besuchen Sie unsere Facebook-Seite oder twittern Sie hier mit uns.
Wir freuen uns über Ihr Feedback!

Deutsche Fassung der ICOM Emergency Red List zu den gefährdeten Kulturgütern des Irak erschienen

ICOM Rote Notfall-Liste zu den gefährdeten Kulturgütern des Irak, Foto: International Council of Museums

Weitreichende Zerstörungen und Plünderungen des Kulturerbes im Irak haben ICOM veranlasst, eine aktualisierte Version der Emergency Red List of Iraqi Cultural Objects at Risk herauszugeben.

Die deutschsprachige Ausgabe, die mit Hilfe der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ermöglicht wurde, ist Anfang 2016 ershienen und wurde am
14. Januar 2016 in Berlin in Anwesenheit der Kulturstaatsministerin Monika Grütters und des Botschafters der Republik Irak, Hussain M. F. Alkhateeb, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Pressemitteilung der Stiftung Preußicher Kulturbesitz und ICOM Deutschland, 14. Januar 2016 (.pdf)
Pressemitteilung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, 14. Januar 2016 (.pdf)

ICOM sieht das Vorgehen gegen den illegalen Kulturguthandel als eine seiner Kernaufgaben an und veröffentlicht mit Unterstützung des US Department of State für die Krisen- und Konfliktregionen dieser Welt Rote Listen des gefährdeten kulturellen Erbes.

Die Roten Listen enthalten Beispiele von Objekttypen und -kategorien, die besonders gefährdet sind, illegal gehandelt zu werden. Sie werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt mit dem Hinweis, Objekte der erwähnten Typen und Kategorien nicht zu erwerben, ohne vorher die Herkunft und die gesetzlichen Unterlagen geprüft zu haben. Strafverfolgungs- und Zollbehörden dienen sie bei der Identifizierung von Objekten, die durch nationaleoder internationale Gesetze sowie bilaterale Vereinbarungen geschützt sind.

Eine Übersicht aller bisher erschienenen „Roten Listen“ finden Sie auf der Homepage von >> ICOM. Hier haben Sie auch die Möglichkeit der Kategorienrecherche und des kostenlosen Downloads.

>> Live Interview mit ICOM-Präsident Hans-Martin Hinz zur aktuellen Roten-Notfall-Liste zu den gefährdeten Kulturgütern des Irak.

Rote-Notfall-Liste der gefährdeten Kulturgüter des Irak (.pdf)

Neue Publikation: Countering Illicit Traffic in Cultural Goods - The Global Challenge of Protecting the World's Heritage

Die von ICOM vorgelegte Publikation behandelt das Thema des weltweiten illegalen Handels mit Kulturgütern und fasst die Ergebnisse der Arbeit des >> International Observatory on Illicit Traffic in Cultural Goods der letzten drei Jahre zusammen. Anhand von Fallstudien, verfügbaren Statistiken und Beiträgen von internationalen Experten wird ein Überblick der aktuellen Situation gegeben und werden die mit dem illegalen Kulturgüterhandel verbundenen Herausforderungen und Problematiken verdeutlicht.

>> kostenloser Download

Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes in Deutschland

Der Internationale Museumsrat ICOM und das Deutsche Nationalkomitee (ICOM Deutschland) begrüßen und unterstützen in einer gemeinsamen >> Stellungnahme die von der Bundesregierung geplante Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes in Deutschland.

Der Gesetzesentwurf bezieht wesentliche Grundsätze des ICOM-Code of Ethics for Museums ein und schreibt die 1970 UNESCO-Convention on the Means of Prohibiting and Preserving the Illicit Import, Export and Transfer of Ownership of Cultural Property fort.

Die grundsätzliche Neuausrichtung des Kulturgutschutzes in Deutschland ist eine umfassende Reaktion auf die Richtlinie 2014/60/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Mai 2014 über die Rückgabe von unrechtmäßig aus dem Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaates verbrachten Kulturgütern, die durch die Mitgliedsstaaten bis Frühjahr 2016 in nationales Recht überführt werden muss.

Die Novelle des Kulturgutschutzgesetzes wurde von Experten und Medien kontrovers diskutiert und thematisiert. Nun kann der aktuelle Referentenentwurf vom 14. September 2015 als >> PDF eingesehen werden.

Wir möchten angesichts der Aktualität des Themas auf die deutsche Übersetzung der
>> Pressemitteilung
von ICOM hinweisen.

Reisestipendien von ICOM Deutschland

ICOM-Generalkonferenz
Für die Teilnahme deutscher Mitglieder an den Tagungen der Internationalen Komitees von ICOM, die im Rahmen der ICOM-Generalkonferenz vom 3. bis 9. Juli 2016 in Mailand stattfinden, stehen für eine begrenzte Zahl von Interessierten Reisebeihilfen in Höhe von bis zu 400 € zur Verfügung. Voraussetzung für die Bezuschussung ist eine aktive Beteiligung an der Konferenz und ihren Fachtagungen. Daneben wird die Anfertigung eines Berichtes für die Veröffentlichung in den Mitteilungen von ICOM Deutschland erwartet. Eine Übersicht der Tagungen finden Sie hier.

Jahrestagung von ICOM Deutschland
Um dem „Museumsnachwuchs“ eine möglichst zahlreiche Teilnahme an der Jahrestagung von ICOM Deutschland vom 6. bis 8. Oktober 2016 in Berlin zu ermöglichen, können Mitglieder mit dem Status „student“ einen Antrag auf Reisekostenzuschuss stellen. Insgesamt werden von ICOM Deutschland 15 Reisebeihilfen in Höhe von bis zu 100 € gewährt.

Interessierte wenden sich bitte an die Geschäftsstelle. Für die Bewilligung der Reisebeihilfen ist der Zeitpunkt der Antragstellung ausschlaggebend.

Internationaler Museumstag 2016

Sonntag, 22. Mai 2016
Museen in der Kulturlandschaft

Unter dem Motto „Museen in der Kulturlandschaft” feiern die Museen in Deutschland am 22. Mai 2016 den 39. Internationalen Museumstag. Ausgewählte Highlights zum Internationalen Museumstag finden Sie auf Facebook sowie weitere Informationen zum Internationalen Museumstag 2016 auf den Internetseiten von ICOM und Deutschem Museumsbund.

Weitere Informationen zum Internationalen Museumstag >>

ICOM-Generalkonferenz 2016

Logo ICOM-Generalkonferenz 2016

3. bis 9. Juli 2016
Mailand, Italien
Museums and Cultural Landscapes


ICOM lädt vom 3. bis 9. Juli 2016 zur 24. Generalkonferenz und 30. Generalversammlung nach Mailand, Italien, ein. Das Konferenzthema lautet „Museums and Cultural Landscapes“.

Es werden rund 3.000 Museumsprofis aus aller Welt erwartet. Der internationale fachliche Austausch steht dabei im Vordergrund. Neben zahlreichen Workshops bieten vor allem die Treffen der Internationalen Komitees die Gelegenheit für einen regen Austausch unter den Museumskolleginnen und -kollegen.

Als Keynote Speaker sind unter anderem der Historiker und Philosoph Krysztof Pomian, der Künstler Christo und der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk eingeladen. Mehr

Einen wichtigen Punkt auf der Konferenzagenda stellt die Verabschiedung der Declaration of ICOM on Museums and Cultural Landscapes dar. ICOM hofft, mit dieser Deklaration strategische Ziele zur Bewahrung des kulturellen Erbes für die Museen der Gegenwart zu setzen.

Auf der Generalkonferenz feiert ICOM seinen 70. Geburtstag. Dafür entsteht gerade eine
Ausstellung samt Film. Eine kleine >> Vorschau ist seit Kurzem online. Entdecken Sie bekannte Gesichter?

Die ersten Informationen zu den im Rahmen der Generalkonferenz stattfindenden >> Exkursionen sind jetzt online und auch die >> Pre- und Post-Conference-Touren stehen fest.

Das aktuelle Programm finden Sie >> hier.

ICOM Deutschland fördert die Teilnahme deutscher Mitglieder an der 24. Generalkonferenz
mit Reisekostenzuschüssen. Auskünfte hierzu erteilt Ihnen die >> Geschäftsstelle von
ICOM Deutschland.

Bitte beachten Sie, dass die Höhe der Teilnahmegebühr zeitlich gestaffelt ist. Eine frühe
>> Anmeldung lohnt sich!

Teilnehmer/innen können ihr Hotel durch das Organisationssekretariat K.I.T. Group ohne weitere Zusatzkosten buchen lassen. Bitte beachten Sie hierzu die genauen Hinweise auf der
>> Konferenzseite.

Weitere Informationen zur ICOM-Generalkonferenz finden Sie auf der >> Webseite zur Konferenz.

Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2016

6. bis 8. Oktober 2016
Deutsches Technikmuseum Berlin

Die Jahrestagung 2016 von ICOM Deutschland wird vom 6. bis 8. Oktober 2016 im Deutschen Technikmuseum Berlin stattfinden. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen demnächst. Über Ihre Teilnahme an der Tagung und den gemeinsamen Austausch mit Ihnen freuen wir uns schon jetzt!

ICOM Deutschland wird seine Mitgliederversammlung 2016 im Rahmen der Jahrestagung durchführen. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Auf der Mitgliederversammlung wird der neue Vorstand für die Amtsperiode 2017-2019 gewählt.

Um dem „Museumsnachwuchs“ eine möglichst zahlreiche Teilnahme an der Jahrestagung von ICOM Deutschland zu ermöglichen, können Mitglieder mit dem Status „student“ einen Antrag auf Reisekostenzuschuss stellen. Insgesamt werden von ICOM Deutschland 15 Reisebeihilfen in Höhe von bis zu 100 € gewährt. Interessierte wenden sich bitte bis spätestens 31. August 2016 an die >> Geschäftsstelle. Für die Bewilligung der Reisebeihilfen ist der Zeitpunkt der Antragstellung ausschlaggebend.

EU-Richtlinie bedroht die Autonomie der Museen

ICOM Deutschland hat zum Vorschlag der Europäischen Kommission vom 12. Dezember 2011  für eine Änderung der Richtlinie zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors Stellung genommen.

Die so genannte PSI-Richtlinie besteht seit 2003 und verlangt, dass Informationen des öffentlichen Sektors kostenlos zur Weiterverwertung durch Dritte, auch zur kommerziellen Weiterverwertung, in computerlesbarer Form bereitgehalten werden müssen. Bisher galt dies etwa für Wetter- oder Verkehrsdaten zur Nutzung in Wettervorhersagen oder für Navigationssysteme. Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Novelle sieht nun vor, unter dem öffentlichen Sektor auch die Museen zu subsumieren, die damit gezwungen wären, ihre Text- und Bilddatenbanken kostenlos zur gewerblichen Nutzung zur Verfügung zu stellen.

>> Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2003/98/EG über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors

Abgesehen von offenen Urheberrechtsfragen würde damit in die Finanzierungsautonomie der Museen eingegriffen. ICOM Deutschland unterstützt alle Bestrebungen, Informationen für Zwecke der Wissenschaft und Bildung kostenlos bereit zu stellen, es kann aber nicht sein, dass die unter größten personellen und finanziellen Anstrengungen erarbeiteten und bereitgestellten Daten von der Wirtschaft zur Gewinnerzielung kostenlos benützt werden dürfen.

Bitte zögern Sie nicht, politisch Verantwortliche aus den Parlamenten der EU, des Bundes und der Länder auf diese Novelle anzusprechen und leiten Sie gerne die Stellungnahme von ICOM Deutschland dazu weiter:

Position von ICOM Deutschland zur geplanten EU-Novelle zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors, 17. Januar 2012 (.pdf)

 

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Leitfaden "Präventive Konservierung" in der Reihe "Beiträge zur Museolgie" erschienen >

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von ICOM Deutschland, Russland und USA, 2014 in St. Petersburg und Jekaterinburg, Berichte und Kommentare siehe >> Blog >

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