2007

Jahrestagung und Mitgliederversammlung von ICOM Deutschland

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München, 3.-4. Dezember 2007

Die Jahrestagung und Mitgliederversammlung von ICOM Deutschland fand am 3. und 4. Dezember 2007 im Staatlichen Museum für Völkerkunde in München statt. Als Referenten konnten für den Vormittag des 3. Dezember 2007 Dr. Christoph Bartmann, Leiter Abteilung Wissenschaft und Gesellschaft, Goethe-Institut München, zum Thema „Kulturelle Vielfalt im internationalen Dialog “, Prof. Dr. Christoph Wulf, Vorsitzender des Fachausschusses Bildung in der Deutschen UNESCO-Kommission, zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung – eine Herausforderung für das 21. Jahrhundert “ und Frau Andrea Kuhfuß, Museumspädagogin Kunsthalle Bremen, zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Kunstvermittlung. Praxisbeispiele aus der Kunsthalle Bremen“ (>> www.bne-portal.de) gewonnen werden.

Tagungsprogramm (.pdf)
Protokoll der Mitgliederversammlung 2007 (.pdf)

EXPONATEC COLOGNE

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Köln, 31. Oktober-3. November 2007
Internationale Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe

ICOM Deutschland war mit einem Stand auf der Messe vertreten. ICOM-Mitglieder hatten freien Eintritt.

Weitere Informationen zur Messe finden Sie unter >> Webseite EXPONATEC COLOGNE

Wissenschaftsmuseen im deutsch-französischen Dialog

Berlin, 14.-16. Oktober 2007
Wissenschaftsmuseen im deutsch-französischen Dialog
Dritte Tagung von Experten der Wissenschaftsmuseen


Ort: Deutsches Technikmuseum Berlin, Trebbiner Str. 9, 10963 Berlin

Eine Veranstaltung von ICOM Deutschland und ICOM Frankreich in Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum Berlin unter der Schirmherrschaft von ecsite-d und dem Deutsch-Französischen Kulturrat

Welche Wege der Wissenschaftskommunikation und -didaktik lassen sich in Frankreich und Deutschland beobachten? Welche Rolle spielen dabei Museen, Science Center und Forschungseinrichtungen? Diesen Fragen widmete sich die dritte Tagung von Experten der Wissenschaftsmuseen, die nach den beiden vorangegangenen Tagungen 2003 am Deutschen Museum in München und 2005 am Palais des Ducs de Bourgogne in Dijon die Reihe „Wissenschaftsmuseen im deutsch-französischen Dialog“ in Kooperation mit ICOM Deutschland und ICOM Frankreich fortsetzte.

Den Beginn der Veranstaltung bildeten am 14. Oktober Exkursionen in ausgeuchte Berliner Museen. Nach der Präsentation neuester Entwicklungen im Bereich Wissenschaftsmuseen und Science Center wartete der erste Konferenztag am 15. Oktober mit dem Thema „Wissenskommunikation in Museen“ auf. Anhand aktueller Beispiele ging es unter anderem um die Frage, wie Wissenschaft und Forschung in Museen und Science Centern kommuniziert und mit welchen öffentlichkeitswirksamen Methoden wissenschaftliche Inhalte vermittelt werden. Der zweite Konferenztag, 16. Oktober, war dem Bereich „Lernen fürs Museum – Lernen im Museum“ vorbehalten. Unter dem Titel „Dialog der Generationen“ standen hierbei Fragen zur Aus- und Weiterbildung sowie zur unterschiedlichen Didaktik für unterschiedliche Generationen in Museen und Science Centern zur Diskussion. Moderiert wurde diese Sektion von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus beiden Ländern.

Tagungsprogramm (.pdf)

Logos ICOM und DTB

Projektpartner

ICOM Deutschland
>> Webseite ICOM Deutschland

Deutsches Technikmuseum Berlin
>> Webseite Deutsches Technikmuseum Berlin

ICOM Comité français
>> Webseite ICOM Frankreich

21. ICOM-Generalkonferenz

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Wien (Österreich), 19.-24. August 2007
Museums and Universal Heritage


Vom 19. bis 24. August 2007 fand in Wien die ICOM-Generalkonferenz statt.

Weiterführende Informationen zur Konferenz finden Sie auf der >> Webseite zur Konferenz

Eindrücke von der ICOM-Generalkonferenz 2007 >> mehr

Rote Liste Afghanistan / Red List of Afghanistan Antiquities at Risk

Red List

Der Internationale Museumsrat ICOM stellt für die Krisen- und Konfliktregionen dieser Welt, die von Plünderungen und illegalem Handel mit Kulturgütern betroffen sind, Rote Listen des gefährdeten kulturellen Erbes zusammen und stellt diese Museen, Sammlern, Händlern und Auktionshäusern mit dem Ziel der Mithilfe zur Verfügung.

Aus Anlass des Internationalen Museumstages 2007 am 20. Mai 2007, an dem sich die Museen weltweit mit dem Thema "Museums and Universal Heritage" befassten, luden ICOM und das Deutsche Historische Museum am 16. Mai 2007 zu einem Pressegespräch in das Deutsche Historische Museum ein. Teilnehmer bzw. Redner waren Prof. Dr. Hans Ottomeyer (Generaldirektor des Deutschen Historischen Museums), Udo Gößwald (Präsident ICOM Europe und Vorstand ICOM Deutschland), Botschafterin Prof. Dr. Maliha Zulfacar (Botschafterin Afghanistans), Peter R. Claußen (Kulturattaché der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika), Jennifer Thévenot ( Programmdirektorin von ICOM), Prof. Dr. Claus-Peter Haase (Direktor des Museums für Islamische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin).

Die Botschafterin Afghanistans Prof. Dr. Maliha Zulfacar sagte in ihrer Rede: "Die Liste gefährdeter afghanischer Kulturgüter ist von großer Bedeutung, um den illegalen internationalen Handel zu bekämpfen. Der Schutz des überaus reichen Kulturerbes ist nicht nur für die kulturelle Identität Afghanistans von großer Bedeutung, sondern auch für das kulturelle Gedächtnis der Menschheit. Afghanistan zählt zu den Weltregionen mit der größten Dichte antiker Hochkulturen. Das Land verbindet seit vielen Jahrtausenden die Zivilisationen und Kulturen zwischen Europa, Süd- und Zentralasien."

>> ICOM-The Red List Afghanistan
>> ICOM-Fighting the Illicit Traffic of Cultural Property
>> UNESCO-Konvention zum Kulturgüterschutz

Empfehlung zur Vergütung von wissenschaftlichen Volontärinnen und Volontären in Museen

ICOM Deutschland und der Deutsche Museumsbund empfehlen den deutschen Museen, die Vergütung von wissenschaftlichen Volontärinnen und Volontären an Museen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) zu bemessen. In Anbetracht der abgeschlossenen wissenschaftlichen Ausbildung (z. T. mit Promotion) ist für das Volontariat in Museen, Gedenkstätten und in der Denkmalpflege eine Bezahlung in Höhe von TvöD 13 1/2 (früher: BAT IIa 1/2) angemessen.

Die offizielle Empfehlung des Deutschen Museumsbundes und ICOM Deutschland vom Mai 2007 finden Sie hier:

Empfehlung zur Vergütung von wissenschaftlichen Volontärinnen und Volontären ... (.pdf)

30. Internationaler Museumstag 2007

Plakat zum Internationalen Museumstag 2007 in Deutschland

Sonntag, 20. Mai 2007
Museums and Universal Heritage
Museen und universelles Erbe

Im Mai 2007 wurde der Internationale Museumstag weltweit zum 30. Mal gefeiert. Die Museen in Deutschland begingen dieses Ereignis am Sonntag, dem 20. Mai 2007. Das Motto lautete „Museums and Universal Heritage – Museen und universelles Erbe“.

Der Internationale Museumstag nahm damit das Thema der ICOM-Generalkonferenz 2007 in Wien „Museen und universelles Erbe. Universelles Erbe – individuelle Verantwortung, individuelles Erbe – universelle Verantwortung“ auf.

Vom International Council of Museums (ICOM) 1977 ins Leben gerufen möchte der Internationale Museumstag den Museen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in aller Welt die Möglichkeit geben, gemeinsam auf die Bedeutung ihrer Arbeit als Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben hinzuweisen, und gleichzeitig Besucherinnen und Besucher ermuntern,  die in den Einrichtungen bewahrten Schätze zu erkunden.

In Deutschland wurde der Internationale Museumstag von zahlreichen Stiftungen und Verbänden der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt.

Eingeleitet wurde der Internationale Museumstag europaweit zum zweiten Mal durch die „Nacht der Museen“, die am 19. Mai 2007 mit speziellen Aktionen und verlängerten Öffnungszeiten dem Publikum einen besonderen Zugang zum Museum bot.

Erklärung des Mottos "Museen und universelles Erbe" (.pdf)
Pressemitteilung von ICOM Deutschland zum Internationalen Museumstag 2007 (.pdf)

 

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