2014

Internationaler Museumstag 2014

Plakatmotiv Internationaler Museumstag 2014

Sonntag, 18. Mai 2014
Sammeln verbindet - Museum collections making connections

Im Mai 2014 begingen die Museen weltweit den 37. internationalen Museumstag. Das von ICOM festgelegte Motto für 2014 lautete "Museum collections making connections". Unter dem Slogan "Sammeln verbindet" feierten die Museen in Deutschland das Ereignis am 18. Mai 2014.

Mottoerläuterung (.pdf)
Pressemitteilung, 17. April 2014 (.pdf)

Jahrestagung von CIDOC

6. bis 10. September 2014
Dresden
Access and Understanding – Networking in the Digital Era

Die Jahrestagung von CIDOC, dem internationalen Komitee für Museumsdokumentation von ICOM, fand vom 6. bis 10. September 2014 in Dresden statt. Die Teilnahme stand allen Interessierten aus Museen und Kulturorganisationen offen.

Das Tagungsthema lautete "Access and Understanding – Networking in the Digital Era" (Zugang zu Kulturgut – Netzwerken im digitalen Zeitalter).

Die Konferenz beann mit einer Reihe von kostenfreien Workshops am 6. und 7. September. Das Programm vom 8. bis 10. September umfasste über 120 Vorträge in 26 thematischen Sektionen.

Keynote-Vorträge wurden gehalten von: Murtha Baca - Getty Research Institute, Los Angeles; Günther Schauerte - Stiftung Preußischer Kulturbesitz; Tanya Szraiber - British Museum, London. Zwei spezielle Themenblöcke behandelten "Getty Vokabulare und Linked Open Data" und "SPECTRUM"-Standard.

Weitere Informationen finden Sie auf der >>Tagungswebseite.

Gemeinsame Tagung von ICOM Deutschland, ICOM Russland und ICOM USA

Plenum am 9.9.2014, Foto: Matthias Henkel

9. bis 12. September 2014
Eremitage, St. Petersburg, Russland
Museum and Politics

und 13. bis 14. September 2014
Jekaterinburg, Russland
Fortsetzung der Tagung

ICOM Deutschland veranstaltete seine diesjährige Jahrestagung gemeinsam mit ICOM Russland und ICOM USA auf Einladung der Eremitage vom 9. bis 12. September 2014 in Sankt Petersburg zum Thema "Museum and Politics". An die Tagung schloss sich vom 13. bis 14. September in Jekaterinburg und Umgebung eine zweitägige Veranstaltung zum Thema "Industrial heritage and regional aspects of museum development" an.

Die Mitgliederversammlung 2014 von ICOM Deutschland wurde im Rahmen der Tagung am Mittwoch, 10. September 2014, in St. Petersburg durchgeführt.

Das Tagungsthema „Museen und Politik“ bot bei einem Zusammentreffen von über 400 Museumsfachleuten – nicht nur aus drei veranstaltenden Ländern – Stoff für anregende Debatten und einen befruchtenden Meinungsaustausch.

Das detaillierte Programm und weitere Informationen zur Tagung entnehmen Sie bitte der
>> Tagungswebseite.

Aktuelle Berichte und Kommentare zur Tagung finden Sie im >> Blog "Museums, Politics and Power".

Der offizielle Video-Clip zur Tagung ist auf >> YouToube eingestellt.

Stellungnahme des Präsidenten von ICOM Russland zur Situation in der Ukraine (.pdf)

Blog „Museums, Politics and Power“

Im November ist das Blog-Projekt "Museums, Politics and Power – An International Conversation" online gegangen, das die gemeinsame Tagung von ICOM Deutschland, ICOM Russland und ICOM USA vom 9. bis 12. September 2014 in Sankt Petersburg begleitet, kommentiert und dokumentiert: http://museumspoliticsandpower.org/.

Besuchen Sie auch die begleitende Facebook Seite: https://www.facebook.com/pages/Museums-Politics-and-Power/482666811847502.

Es ist ein Versuch, die ICOM-Tagungen nachhaltiger zu gestalten, die Arbeit von ICOM transparenter zu machen, internationale Projekte und Kooperationen anzuregen und all denen eine Stimme zu geben, die die Konferenz nicht besuchen konnten.

Wir laden Sie herzlich ein, das virtuelle Projekt zu besuchen, Ihre Netzwerke darauf aufmerksam zu machen und – wenn Sie mögen – die internationale Konversation mit einem eigenen Beitrag zu bereichern.

Jahrestagung von ICEE

23. bis 27. September 2014
Helsinki und Tampere, Finnland
Involving New Museums, New Partners and New Incentives in Exhibition Making and Exchange

Die Jahrestagung von ICEE (ICOM International Committee for Exhibition Exchanges) stellte in Vorträgen und Diskussionen aktuelle Debatten und Analysen zum Thema Wechselausstellungen vor und bot die einzigartige Möglichkeit, Museumsprofis und Ausstellungsmacher aus aller Welt zu treffen. Es wurde ein weit gefächertes Angebot aktueller Wanderausstellungen, Projekte und Kooperationen präsentiert.

Die Teilnahme stand allen Interessierten aus Museen und Kulturorganisationen offen.

Weitere Informationen: http://network.icom.museum/icee

Deutsche Fassung der ICOM Emergency Red List zu den gefährdeten Kulturgütern Syriens erschienen

Cover Rote Notfall-Liste der gefährdeten Kulturgüter Syriens

Die Berichte über weitreichende Zerstörungen und Plünderungen des Kulturerbes Syriens als Folge des bewaffneten Konflikts, der gegenwärtig das Land erschüttert, haben ICOM veranlasst, die Emergency Red List of Syrian Cultural Objects at Risk herauszugeben.

ICOM sieht das Vorgehen gegen den illegalen Kulturguthandel als eine seiner Kernaufgaben an und veröffentlicht für die Krisen- und Konfliktregionen dieser Welt Rote Listen des gefährdeten kulturellen Erbes. Die Roten Listen enthalten Beispiele von Objekttypen und -kategorien, die besonders gefährdet sind, illegal gehandelt zu werden. Sie werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt mit dem Hinweis, Objekte der erwähnten Typen und Kategorien nicht zu erwerben, ohne vorher die Herkunft und die gesetzlichen Unterlagen geprüft zu haben. Strafverfolgungs- und Zollbehörden dienen sie bei der Identifizierung von Objekten, die durch nationale oder internationale Gesetze sowie bilaterale Vereinbarungen geschützt sind.

Eine Übersicht aller bisher erschienenen „Roten Listen“ finden Sie auf der Homepage von
>> ICOM. Hier haben Sie auch die Möglichkeit der Kategorienrecherche und des kostenlosen Downloads.

ICOM Deutschland, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und das Deutsche Archäologische Institut (DAI) haben die deutsche Fassung Rote Notfall-Liste der gefährdeten Kulturgüter Syriens am 17. Juni 2014 in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters begrüßte die Präsentation der “Roten Liste“ und betonte in einer >> Pressemitteilung, dass der Kulturgutschutz ein zentrales Anliegen der Bundesregierung sei.

Rote Notfall-Liste der gefährdeten Kulturgüter Syriens (.pdf)
Pressemitteilung vom 17. Juni 2014 (.pdf)

Internationales Projekt zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Kulturgütern

Observatory

ICOM hat das Projekt “International Observatory on Illicit Traffic in Cultural Goods“ gestartet, das zum Ziel hat, einen Überblick über die aktuelle Situation zu geben und die mit dem illegalen Kulturgüterhandel verbundenen Herausforderungen und Problematiken aufzuzeigen. Das internationale Redaktions- und Beratungskomitee setzt sich u. a. zusammen aus Vertretern von INTERPOL, UNESCO, UNIDROIT, der Weltzollorganisation (WCO), UNODC, dem Art Crime Team des FBI (USA), der Carabinieri (Abteilung zum Schutz von Kulturerbe) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Das Herzstück des Projekts bildet eine Internet-Plattform, die relevante und aktuelle Informationen zum Thema Kulturgutschutz und illegaler Handel mit Kulturgütern aus aller Welt zusammenträgt. In übersichtlicher Weise werden strategische Werkzeuge, allgemeine Richtlinien, nationale und internationale Gesetzgebungen sowie Ansprechpartner zugänglich gemacht. Derzeit sind über zweitausend weiterführende Literaturquellen, fast vierhundert Video- und Audiodateien, über achthundert praktische Hilfsmittel und mehr als zweihundert ethische und/oder rechtsgültige Instrumente abrufbar.

Zur Internet-Plattform >> Observatory Illicit Traffic

 

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ICOM gibt für die Krisen- und Konfliktregionen dieser Welt „Rote Listen“ des gefährdeten kulturellen Erbes heraus >

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Tagungsbericht von Klaus Weschenfelder >

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