2017

Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2017

21. bis 23. September 2017
Helsingborg, Schweden
Difficult Issues

ICOM Deutschland veranstaltete seine Jahrestagung in diesem Jahr gemeinsam mit den ICOM-Nationalkomitees von Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark.

Das Tagungsthema "Difficult Issues" widmete sich einem weit gefächerten Feld an unterschiedlich problematischen Aspekten der Sammlungsgeschichte, der kuratorischen Verantwortung, der inhaltlichen Vermittlung, der politischen Einbindung des Museums etc.

Weitere Informationen zum Programm, zu den Referenten und den Vorträgen erhalten Sie auf unserer Tagungswebseite. Einen umfassenden Bericht zur Tagung von Ursula Röper finden Sie >> hier.

Die Mitgliederversammlung von ICOM Deutschland wurde am Freitag, den 22. September in Helsingborg, Schweden, durchgeführt.

In diesem Jahr wurde unsere Jahrestagung wieder von einem Blog begleitet. Hier finden Sie unter anderem Einträge zu den Referenten und deren Abstracts. Schauen Sie doch einmal rein, es lohnt sich!

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Programmflyer
Abstracts
Tagungsbericht

40. Internationaler Museumstag

Sonntag, 21. Mai 2017
Spurensuche. Mut zur Verantwortung!

Museen feiern weltweit um den 18. Mai den Internationalen Museumstag. In Deutschland fand das Ereignis am Sonntag, 21. Mai, statt. Mit über 4.600 Aktionen boten die deutschen Museen ein vielfältiges Programm.

Der Internationale Museumstag wird jährlich von einem wechselnden Motto begleitet. "Museums and contested histories: Saying the unspeakable in museums" lautet das vom Internationalen Museumsrat (ICOM) ausgerufene Motto für 2017. Die Museen in Deutschland begingen den Aktionstag unter dem Motto "Spurensuche. Mut zur Verantwortung!".

Eine Social Media Aktion begleitete den Internationalen Museumstag in Deutschland. In Anlehnung an das diesjahrige IMT-Motto rieft die Aktion #SpurenSuchen zur Erforschung und Recherche von Objektgeschichten auf. Auf den ersten Blick ist es nur ein Porzellanteller, ein Gemalde, ein Buch oder ein Gebaude. Doch welche Geschichte verbirgt sich hinter dem Objekt? Was entdecken wir bei genauerem Hinsehen, Umdrehen, Nachlesen oder Zuhören?

Mottoerläuterung
Pressemitteilung, 25. April 2017

ICOM June Meetings 2017

Vom 7. bis 9. Juni 2017 fanden die June Meetings von ICOM statt, zu denen sich ICOM-KollegInnen aus aller Welt für drei arbeitsintensive, aber auch anregende Tage in Paris trafen. Eingeladen waren die VertreterInnen der Internationalen Komitees, Nationalen Komitees, Regionalen Allianzen, Affiliierten Organisationen und Standing Committees von ICOM, um über aktuelle und zukünftige Aufgaben und Strategien des Verbandes, die Museumsdefinition, die Museumsethik, die UNESCO-Recommendation on Museums u.v.m. zu diskutieren. Es wurde einmal mehr deutlich, dass ICOM ein starkes Netzwerk ist, das eng an der Seite der nationalen Museen steht und intensiv weiter an der internationalen Vernetzung von Museumsinstitutionen arbeitet, um dabei gesellschaftliche und politische Aufgaben mit großer Verantwortung zu initiieren und zu übernehmen.

Das Deutsche Nationalkomitee war durch die Präsidentin, Beate Reifenscheid, Vorstandsmitglied Katrin Hieke und die Geschäftsführerin, Johanna Westphal, vertreten.

Die Extraordinary General Assembly bestätigte am 9. Juni mit 97% die neuen ICOM-Statuten, damit wurde ein Jahr intensiver Arbeit zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.

Tagungsband 2016 erschienen

Der Tagungsband zur Jahrestagung 2016 von ICOM Deutschland ist unter dem Titel "Von der Weltausstellung zum Science Lab. Handel – Industrie – Museum" erschienen.

Wie eng Industrie, Gewerbe, Handel, Kunst und Kultur miteinander verknüpft waren, zeigten die großen Weltausstellungen im 19. Jahrhundert. Sie hatten weitreichende Folgen für die Entwicklung der Museumslandschaft. Auch heute sind die Beziehungen zwischen Museen, Handel und Industrie von großer Bedeutung für die museale Arbeit, denn Museen sind von der wirtschaftlichen Situation ihrer Träger abhängig. Zusätzlich zu den klassischen Kernaufgaben des Museums stellen sich diese den wachsenden Anforderungen des Dienstleistungssektors, bis hin zu neuen Marketingstrategien, touristischer Vermarktung und Fragen der Zukunftsorientierung. Aus dem Diskurs mit den Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erwachsen neue Museumsstrategien und Museumstypen.

Mit Blick auf diese Entwicklungen wurden auf der Tagung aktuelle und zukünftige Heraus- forderungen der Museen analysiert und diskutiert. Die Vorträge und Ergebnisse sind hier umfassend präsentiert und geben aufschlussreiche Handlungsbeispiele.

>> Weitere Informationen und Bestellformular

Das neue Kulturschutzgesetz. Handreichung fĂĽr die Praxis

Im Juni 2016 wurde das neue Kulturgutschutzgesetz verabschiedet. Nun hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien eine Handreichung herausgegeben, die neben dem Gesetzestext und einer konsolidierten Gesetzesbegründung auch zahlreiche Erläuterungen, Hintergrundinformationen und Übersichten für die Praxis enthält.

Die Broschüre ist online erhältlich!

>> Download Handreichung

G7-Treffen zum Kulturgutschutz

Unter dem Motto "Kultur als Instrument des Dialogs zwischen den Völkern" trafen sich vom 30. bis 31. März 2017 die Kulturminister der G7-Länder in Florenz und diskutierten Fragen der kulturellen Diversität und des Kulturgutschutzes. Sie verabschiedeten eine Erklärung zum Kulturgutschutz, die sogenannte „Florence Declaration“. Diese betont die Wichtigkeit von Kultur für den Dialog zwischen den Völkern, fordert ein international gemeinsames, abgestimmtes Handeln, um Kulturgüter zu schützen, und betont die Rolle der UNESCO. ICOM war als Beobachter und Experte in Kulturgutschutzfragen zu dem Treffen eingeladen und wurde durch den Vize-Präsident Alberto Garlandini und die Programm-Direktorin France Desmarais vertreten.

Dem Treffen war die Verabschiedung der UN-Resolution 2347 vorangegangen, die die un-rechtmäßige Zerstörung des kulturellen Erbes, der religiösen Stätten und der Artefakte sowie des Schmuggels von Kulturgütern durch terroristische Gruppen während bewaffneter Konflikte verurteilt und bekräftigt, dass solche Angriffe ein Kriegsverbrechen darstellen und vor Gericht gestellt werden müssen. Mehr

Empfehlungen zum Umgang mit wissenschaftlichen Sammlungen an Universitäten

Die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland hat eine neue „Empfehlung zum Umgang mit wissenschaftlichen Sammlungen an Universitäten“ herausgegeben und möchte damit zu einer Verbesserung der Situation wissenschaftlicher Sammlungen beitragen.

Die Empfehlung ist hier online erhältlich.

EXPONATEC COLOGNE

Köln, 22. bis 24. November 2017
Internationale Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe

In vier Ausstellungsbereichen stellen Institutionen und Unternehmen aus allen relevanten Segmenten des Kulturmarktes Produktneuheiten, Lösungen und Konzepte rund um Ausstellung, Restaurierung und Kulturerbe vor und liefern wegweisende Impulse.

ICOM Deutschland wird mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten sein.

ICOM-Mitglieder haben freien Eintritt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen: www.exponatec.de

 

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ICOM gibt für die Krisen- und Konfliktregionen dieser Welt „Rote Listen“ des gefährdeten kulturellen Erbes heraus >

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