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Aktuelle ICOM Deutschland Forschung

Spätestens seit der Ratifizierung des Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes (IKE) der UNESCO durch Deutschland 2013 ist das immaterielle Kulturerbe auch in den Fokus deutscher Museen gerückt. Von Best Practice Beispielen bis hin zu Projekten wie Intangible Cultural Heritage & Museums oder dem International Journal of Intangible Heritage gibt es inzwischen weltweit eine Fülle von innovativen Initiativen.

Das UNESCO Übereinkommen weist ausdrücklich auf die „tief reichende wechselseitige Abhängigkeit zwischen dem immateriellen Kulturerbe und dem materiellen Kultur- und Naturerbe“ hin. Trotzdem scheinen sich diese beiden substantiellen Aspekte des Kulturerbes zunehmend eigenständig zu entwickeln, zum einen weiterhin in der etablierten Objektforschung, zum anderen in immer neuen Initiativen zum immateriellen Kulturerbe.

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Universität Göteborg, Schweden, entwickelt ICOM Deutschland neue epistemologische Ansätze, materielles und immaterielles Kulturerbe in Museen sinnvoll miteinander zu verbinden bzw. bestehende Verbindungen neu zu deuten und für Museen und deren Publikum zugänglich zu machen. Anfang September werden Ergebnisse dieser wegweisenden Kooperation im Rahmen einer internationalen Konferenz am Museum Boerhaave in Leiden, Niederlande, vorgestellt.

Photo © Glasgow University Archive

Program SIC conference Leiden 2018
Abstracts SIC conference Leiden

Die ICOM Mitgliedsausweise

Kartendruckmaschine Bildrechte: Klaus Staubermann

ICOM Mitgliedsausweise werden oft synonym für eine ICOM Mitgliedschaft angesehen. Tatsächlich ist eine ICOM Mitgliedschaft mehr als eine weiße Karte. Sie ist Ausdruck einer Mitgliedschaft in einer internationalen Organisation, die für professionelle Standards und ethische Werte steht, mit denen sich die Mitglieder identifizieren. Wer einen ICOM Mitgliedsausweis in einem Museum vorzeigt, gibt sich als Mitglied dieser Organisation zu erkennen und bekennt sich zu deren Standards und Werten.

Die ICOM Mitgliedsausweise werden zentral im Generalsekretariat von ICOM in Paris gedruckt. Mit über 40.000 Mitgliedern weltweit ist der Druck und Versand der Karten straff organisiert und geschieht in Chargen, für ICOM Deutschland etwa alle vier Wochen. Mit einer entsprechenden Vorlaufzeit ergibt sich daraus eine Gesamtbearbeitungszeit von etwa sechs bis acht Wochen zwischen dem Eingang Ihres Mitgliedsantrages und dem Versand des Mitgliedsausweises an Sie durch ICOM Deutschland.

Bild der ICOM Karten-Druckmachine im UNESCO Gebäude in Paris.

 

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