material matters –Materialität und Material in der Werkdokumentation. 8. Tagung des Arbeitskreises Werkverzeichnis 6. – 7. März 2026 Emil Schumacher Museum, Hagen
Von Christiane Heiser
Material ist ein zentrales Moment künstlerischer Produktion und darum grundlegend für das Verständnis von Kunstwerken und deren Verzeichnung in Catalogues Raisonnés. Materialität prägt Bedeutungen, macht kulturelle Kontexte sichtbar und strukturiert Werkprozesse. Dieses aktuelle und zunehmend relevante Thema greift die Tagung auf. Für die Erstellung von Werk- und Sammlungsverzeichnissen folgt daraus eine grundlegende Frage: Wie lässt sich Material so dokumentieren, dass die Vielschichtigkeit seiner Funktionen – technisch, symbolisch, prozessual – sichtbar bleibt.
material matters konzentriert sich daher in vier Panels auf Fragen, wie Werkverzeichnisse Materialität präzise und kritisch erfassen können. Im Zentrum steht die Suche nach Kriterien, Begriffen und Dokumentationsformen, die Material als wesentlichen Bestandteil des Werkverständnisses wahrnehmen – und damit eine zukunftsfähige, materialreflexive Praxis für die Werkdokumentation ermöglichen.
Das Tagungsprogramm entnehmen sie bitte unserer Website.
https://arbeitskreis-werkverzeichnis.de/veranstaltungen
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.