Kolloquium Provenienzforschung „Was Sie schon immer über Datenqualität wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“, 20. April, Potsdam

Von Heinrich Natho
31. März 2026

Am Montag, 20. April 2026, 18 Uhr, wird Prof. Dr. Felix Naumann vom Hasso-Plattner-Institut, Potsdam sich der Frage widmen „Was Sie schon immer über Datenqualität wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“.

Datenqualität ist mehr als die Abwesenheit offensichtlicher Fehler. Von simplen Tippfehlern über subtile Inkonsistenzen bis zu systematischen Verzerrungen: Die Bandbreite möglicher Qualitätsprobleme ist groß, und mit dem Siegeszug von KI und maschinellem Lernen werden die Konsequenzen schlechter Daten immer sichtbarer. Was bedeuten eigentlich „gute Daten“ und warum reichen klassische Maßstäbe wie Vollständigkeit und Korrektheit heute nicht mehr aus? Der Vortrag beleuchtet zentrale Konzepte, Methoden und offene Forschungsfragen der Datenqualität – von klassischen Ansätzen bis zu den Herausforderungen des KI-Zeitalters – und zeigt Erfahrungen bei der Unterstützung von Provenienzforschung.

Prof. Dr. Felix Naumann leitet seit 2006 das Fachgebiet Informationssysteme am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Dort entwickelt er zusammen mit seinem Team Methoden zur Datenanalyse, Datenreinigung, und Informationsintegration. Nach einem zweijährigen Forschungsaufenthalt am IBM Almaden Research Center lehrte und forschte er als Juniorprofessor an der Humboldt Universität zu Berlin, bis er an das HPI wechselte. Er ist Koordinator des Data & AI Clusters am HPU und Sprecher des HPI-Forschungskollegs „Information and Data Engineering“.

Die Veranstaltung findet als Videokonferenz über Webex statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch nur nach Anmeldung bis 17. April 2026 möglich. Die Teilnehmer:innen erhalten am Tag der Veranstaltung die Zugangsdaten.

Anmeldungen an:
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
Heinrich Natho
Humboldtstraße 12 | 39112 Magdeburg
veranstaltungen@kulturgutverluste.de

Mit Ihrer Anmeldung und der Teilnahme erlauben Sie dem Veranstalter, die Veranstaltung aufzuzeichnen und für die Öffentlichkeitsarbeit und die Dokumentation zu nutzen (§ 22 KunstUrhG). Der Veranstalter erhebt, verarbeitet und nutzt Ihre personenbezogenen Daten im Rahmen der Wahrnehmung der satzungsgemäßen Aufgabe des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste.

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