Jetzt anmelden! ICOM Monday am 7. September mit Christine Regus und Sarah Ulrich
Beim nächsten ICOM Monday geht es um die Wirkung von Museen – und darum, wie diese Wirkung verstanden, interpretiert und bewertet wird. Gemeinsam wollen wir diskutieren, welche Wirkungsfelder im musealen Qualitätsmanagement berücksichtigt werden sollten und nach welchen Wirkungslogiken und -mechanismen Museen arbeiten. Dabei nehmen wir auch die Perspektive der Fördermittelgeber in den Blick: Welche Rolle spielen Wirkungsorientierung und Wirkungserwartungen bereits bei Förderentscheidungen? Wir freuen uns auf den Austausch mit Dr. Christine Regus, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, und Sarah Ulrich, freischaffender Wirkungsexpertin. Die Veranstaltung wird moderiert von Vorstandsmitglied Dr. Gülşah Stapel, Co-Gründerin und Co-Direktorin TAM Museum.
Dr. Christine Regus ist Kunsthistorikerin, Theaterwissenschaftlerin und Kulturmanagerin. Seit November 2025 ist sie Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder. Von 2012 an war sie in der Senatskulturverwaltung Berlin Referatsleiterin für „Museen, Gedenkstätten, Einrichtungen Bildender Kunst, Bibliotheken und Archive“, zuletzt auch kommissarische Leitung der Abteilung „Kultur.“ Vorherige Stationen waren unter anderem das Hauptstadtbüro des Goethe-Instituts und das Haus der Kulturen der Welt.
Sarah Ulrich ist Diplom-Psychologin und ausgewiesene Fachexpertin für Wirkungsorientierung und wirkungsorientierte Philanthropie. Seit fünfzehn Jahren berät und begleitet sie Stiftungen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Kommunen, Unternehmen und kulturelle Einrichtungen zu Wirkungsorientierung, Impact-Partnerschaften und wirkungsorientierter Förderung.
Ihr fachliches Profil verbindet psychologische Expertise und Methodenkompetenz mit langjähriger Praxis in der Philanthropie und Organisationsentwicklung. Ergänzt wird es durch ein berufsbegleitendes Zweitstudium in „Intersektoraler Führung und Governance“. Seit 2019 ist sie für die Consiqua GmbH im Bereich der wirkungsorientierten philanthropischen Projektförderung tätig. 2023 hat sie gemeinsam mit ICOM Deutschland und der Nordmetall Stiftung die Idee der Museum Development Goals entwickelt, ein an der Museumsdefinition orientierter Rahmen, der die Vielfalt gesellschaftlicher Wirkung von Museen anhand von partizipativ entwickelten Indikatoren sichtbarer machen soll.
Die Veranstaltung findet am 7. September 2026 von 12:30 bis 14:00 Uhr via Zoom in deutscher Sprache statt. Wir bitten um Anmeldung.
Wir möchten Sie noch darauf hinweisen, dass die Veranstaltung zur internen Dokumentation aufgezeichnet wird. Eine Veröffentlichung ist nicht vorgesehen.
Die Reihe ICOM Mondays greift regelmäßig aktuelle Fragen der Museumswelt auf. Im Wechsel laden wir zum binationalen Dialog mit Vertreter:innen anderer ICOM Nationalkomitees, geben Einblick in die Arbeit Internationaler Komitees und lassen Raum für freie Themen und Anregungen aus der Mitgliedschaft.
ICOM Monday 7. September 2026, Foto: Dr. Christine Regus © Tobias Koch