Digitaler Auftakt: Fachtag Kulturelle Bildung: „Wer, wenn nicht wir?“ Denkraum für die Kulturarbeit mit Jugendlichen, 10. September 2026

Von Jacqueline Reinisch
7. September 2026
Klassik Stiftung Weimar

Donnerstag, 10. September 2026, 16.00 – 17.30 Uhr

Wie entsteht Veränderung? Nicht immer aus einem großen Plan. Manchmal beginnt sie dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, bevor sie genau wissen, wohin der Weg führt.

Zarah Bruhn erzählt in ihrer Keynote von ihrem eigenen Weg ins „Gute Tun“, von der Kraft des Anfangens und davon, warum Zukunft nicht nur etwas ist, das auf uns zukommt, sondern etwas, das wir mitgestalten können.

Ausgehend von ihrem Buch „Wer, wenn nicht wir“ fragt sie, welche Rolle jede und jeder Einzelne in einer Zeit spielt, die von Krisen, Unsicherheiten und zugleich ungeahnten Möglichkeiten geprägt ist. Im Mittelpunkt steht dabei die „positive Unbekannte“: jene Spielräume, die in Prognosen oft nicht sichtbar sind, aber entstehen, wenn Menschen ins Handeln kommen.

Der Vortrag eröffnet Perspektiven darauf, wie aus Orientierung Handlung werden kann und wie sich Zukunft auch unter Bedingungen von Unsicherheit als gestaltbarer Raum denken lässt. Denn vielleicht gab es noch nie so viele Möglichkeiten, die Welt zu verändern wie heute. Die Frage ist: Wer, wenn nicht wir?

Im anschließenden Gespräch mit Dr. Frank Tillmann greifen wir die Impulse der Keynote auf und bringen sie in Beziehung zu aktuellen Erkenntnissen aus Forschung und Praxis: Gemeinsam beleuchten wir, wie junge Menschen Übergänge erleben, welche Hürden ihnen begegnen und welche Rolle Kulturelle Bildung dabei spielen kann, Orientierung zu ermöglichen und Handlungsspielräume zu eröffnen.

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