»Frank Zurlino«-Publikationspreis für junge Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker, Frist: 31. März 2027
Von Anja K. SevcikDie Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e. V., nachfolgend kurz freunde genannt, sowie die Redaktion des in Köln erscheinenden Wallraf-Richartz-Jahrbuchs bitten ab sofort um Einsendungen für den Frank Zurlino-Publikationspreis 2027 für junge Kunsthistorikerinnen/-technologinnen und Kunsthistoriker/-technologen unter 35 Jahren (maßgeblich ist das Datum der Einreichung).
Ausgezeichnet wird ein bislang unveröffentlichter Forschungsbeitrag zu den Themenfeldern des Jahrbuchs, der die Jury durch Originalität und wissenschaftliche Sorgfalt überzeugt.
Der Preis
Der Frank Zurlino-Publikationspreis, der 2027 zum zweiten Mal vergeben wird, ist mit 3.000 € dotiert. Der prämierte Beitrag wird im Wallraf-Richartz-Jahrbuch Band 88 (2027) veröffentlicht.
Die Preisträgerin bzw. der Preisträger wird anlässlich der Preisverleihung zu einem öffentlichen Vortrag zum Thema des ausgezeichneten Beitrags in der Reihe Kunstbewusst der freunde eingeladen.
Ein Gedenkpreis für die Zukunft
Die Auszeichnung wird im Gedenken an Frank Zurlino, den früheren Vorstandsvorsitzenden der freunde vergeben, der 2023 viel zu früh verstarb.
Mit dem von der Familie Zurlino gestifteten Preis sollen junge Menschen und deren Arbeiten gefördert werden, die das widerspiegeln, was Frank Zurlino als Mitglied der freunde ausmachte: sein kreatives Denken, seine Freude an innovativen Ansätzen, sein unbedingter Wille zum kontinuierlichen Lernen und zur persönlichen Weiterentwicklung, seine Begeisterung für die Unterstützung junger Karrieren.
In diesem Sinne ist der Frank Zurlino-Publikationspreis nicht nur dem Gedenken an einen erfolgreichen Vorstandsvorsitzenden gewidmet, sondern zugleich ein Aufruf an die junge Generation, die Zukunft mit Zuversicht zu gestalten.
Die Teilnahmebedingungen
Der zu prämierende Beitrag forscht zu Themenfeldern des Wallraf-Richartz-Jahrbuchs. Dieses widmet sich aus kunsthistorischer Perspektive der internationalen Bildenden Kunst, Architektur, Design, Restaurierung und Kunsttechnologie, Sammlungsgeschichte und Provenienzforschung von der Antike bis zur Gegenwart. Ein Bezug zu den Werken der Kölner Museen ist hierbei nicht zwingend.
- Die Beiträge können in deutscher oder in englischer Sprache abgefasst sein.
- Sie sollten eine Länge von maximal 30.000 Zeichen inklusive Anmerkungsapparat nicht überschreiten; zusätzlich sind rund 15 Abbildungen sowie (Quellen-)Anhänge möglich. Die Zitierrichtlinien finden sie unter diesem Link:
ZITIERRICHTLINIEN. - Die Kosten für Bildrechte werden für den publizierten Beitrag übernommen.
- Die Einreichung erfolgt in elektronischer Form als Word-Dokument mit einem separaten Abstract von maximal 3.500 Zeichen sowie dem Abbildungsanhang in niedriger Auflösung.
- Zudem erbitten wir einen kurzen Lebenslauf der Autorinnen und Autoren in PDF.
- Gemeinschaftlich verfasste Artikel von Autorinnen und Autoren, die das Alterskriterium erfüllen, sind zulässig. Das Preisgeld wird im Falle der Prämierung geteilt.
- Stichtag für die Einreichung ist der 31. März 2027.
- Die Begutachtung durch die Jury, die sich aus Redaktionsmitgliedern des Jahrbuchs zusammensetzt, sowie die Benachrichtigung aller Teilnehmenden erfolgen bis zum 31. Mai 2027.
- Einreichungen erbitten wir zu Händen der Redakteurin Anja K. Sevcik, die auch gerne für Rückfragen zur Verfügung steht (jahrbuch[at]wallraf.museum)
Zum Wallraf-Richartz-Jahrbuch
Das Wallraf-Richartz-Jahrbuch gehört zu den großen und traditionsreichen Kunstjahrbüchern in Deutschland. Es wird im Auftrag der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e. V. durch den Direktor des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud herausgegeben.
Seit 1924 haben hier führende Forscherinnen und Forscher publiziert. Als wissenschaftliches Diskussionsforum von internationaler Bedeutung greift es alle Fragen der Kunstgeschichte, Kunsttechnologie, Sammlungsgeschichte und Provenienzforschung von der Antike bis zur Gegenwart auf.
Das Renommee des Jahrbuchs reicht weit über den deutschsprachigen Raum hinaus. Dies belegen nicht zuletzt die Präsenz des Jahrbuchs in zahlreichen internationalen Bibliotheken und die regelmäßige Einreichung von Beiträgen aus Europa und Übersee.
Das Jahrbuch verfolgt ein Peer Review-Verfahren mit doppelter Begutachtung aller Beiträge. Der wissenschaftliche Anspruch spiegelt sich in einer hochwertigen Ausstattung des gedruckten Jahrbuchs. Zwei Jahre nach Erscheinen stehen alle Bände auch digital auf der Plattform JSTOR zur Verfügung.