Internationales Symposium „Wie geht Kulturpalast?“, 17./18. September 2026, Frankfurt am Main
Von Paula Loem
Wie kann ein demokratischer Ort funktionieren, der vielfältige kulturelle Angebote unter einem Dach vereint?
Der Höchster Bolongaropalast wird 2027 als neuer Kulturpalast des Frankfurter Westens eröffnet. Ein Jahr zuvor widmet sich das Historische Museum Frankfurt in einem zweitägigen Symposium der Gestaltung, Nutzung und Bedeutung des Palasts als demokratischer Kulturort.
Gemeinsam mit Frankfurter*innen, Kulturschaffenden und Wissenschaftler*innen werden Kulturpaläste auf lokaler und globaler Ebene beleuchtet. Dabei werden historische Beispiele ebenso vorgestellt wie aktuelle Praxisansätze. Kulturpalastmacher*innen aus verschiedenen Teilen der Welt sprechen über die Herausforderungen und Potenziale.
Die Veranstaltung findet an zwei Orten statt: Im Historischen Museum in der Innenstadt stehen internationale und wissenschaftliche Impulse sowie Werkstattgespräche im Mittelpunkt. In Höchst rund um den Bolongaropalast vertiefen Einblicke in die Baustelle und künstlerische Beiträge die Ideen für den zukünftigen Kulturort. Der Palast, einst von den reichsten Frankfurter*innen erbaut, bietet heute die Chance, demokratische Prozesse gemeinsamer Nutzungen auszuhandeln und weiterzuentwickeln.
Das Symposium gehört zum Rahmenprogramm der Stadtlabor-Ausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ (2026-2027). Diese gibt einen Ausblick auf den neuen Standort des Historischen Museums im zukünftigen Kulturpalast und fragt danach, was ein Stadtmuseum des 21. Jahrhunderts leisten kann und soll.
Aktuelle Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier:
https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ueber-das-museum/wie-geht-kulturpalast
Eine Veranstaltung vom Historischen Museum Frankfurt im Rahmen der WDC 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Das Symposium wird gefördert durch Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
HMF, Konstantin Lannert