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NOV
2022

5.
NOV
2022

ICOM Deutschland Jahrestagung 2022


Berlin
Thema: Museen verändern

Zusammen mit fünf Berliner Museen, dem Museum für Naturkunde, Humboldt Forum, Stadtmuseum Berlin, Deutsches Technikmuseum und dem Friedrichshain-Kreuzberg Museum, veranstalten wir 2022 unsere Jahrestagung.


Die Welt verändert sich. Und auch Museen sind Teil dieser Veränderungen, gestalten diese aktiv mit und wollen selbst Antreiber sein. Während sich Gesellschaften auf der ganzen Welt mit Fragen zu Klimawandel, religiöser und kultureller Vielfalt, Teilhabe, Diskriminierung oder Geschlechtergerechtigkeit sowie der Digitalisierung unseres Arbeitslebens auseinandersetzen, ist das Engagement der Museen für diese Themen noch nie so wichtig gewesen wie heute.

Denn in Museen kommen Menschen zusammen, Museen tragen zu lokalen wie globalen Gemeinschaften bei und können das Leben der Menschen verändern oder deren Sicht auf die Dinge. Mit dieser Perspektive agieren Museen als „Veränderer“ von Gesellschaften und setzen Maßstäbe für einen positiven sozialen Wandel, damit sich Menschen zu einer gerechteren, mitfühlenderen und vernetzteren Gesellschaft zusammenzufinden. Über ihr gemeinsames Verständnis von Kultur und Wissenschaft können Museen sich zu Räumen entwickeln, die für sehr unterschiedliche und heterogene Gemeinschaften funktionieren. Dafür müssen sich die Museen selbst ändern – aber sie stoßen auch selbst Veränderung an.

Diesem umfassenden Thema widmet sich die Jahrestagung von ICOM Deutschland 2022 in vielfältiger Art und Weise. Dabei sollen unter anderem folgende Fragestellungen im Mittelpunkt stehen: Wie werden Museen selbst zu Orten des sozialen Wandels, der Gerechtigkeit und Teilhabe? Und wie können sie nach außen als Impulsgeber für einen positiven gesellschaftlichen Wandel eintreten und Veränderung herbeiführen? Welche inneren Prozesse lassen sich anstoßen, damit Museen nicht nur Erfüller von vermeintlichen Aufgaben sind, sondern sich aus sich selbst erneuern?

Wie gehen Museen mit dem kolonialen Erbe und problematischen Provenienzen um? Wie bringen sie sich in das sich rasch wandelnde soziale Umfeld ein und gestalten dieses mit? Wie können sie zu einem „3. Ort“ werden? Wie erreichen sie ein neues Publikum und binden dieses ein? Kann das Museum als Treiber für Nachhaltigkeit agieren? Wie können Museen Teilhabe und Inklusion stärken und gesellschaftlichen Zusammenhalt ermöglichen? Wie können sie zu Orten des kreativen Austauschs und offenen Dialogs werden?

Fragen wie diese sind für alle Museumsfachleute von zunehmender Bedeutung, unabhängig davon, welche Rolle sie in ihrer Einrichtung spielen. Dieser Dienst an der Gemeinschaft kann eine Bewegung sein, die Museen nicht nur zukunftsfähig und relevant macht, sondern unverzichtbar.


Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen zeitnah.

 

Um dem Museumsnachwuchs die Teilnahme zu erleichtern, können Mitglieder von ICOM Deutschland mit dem Status „Student“ einen Antrag auf Reisekostenzuschuss stellen. Insgesamt gewährt ICOM Deutschland 10 Reisebeihilfen in Höhe von bis zu 200 Euro. Interessierte wenden sich bitte per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Geschäftsstelle. Für die Bewilligung der Reisebeihilfen ist der Zeitpunkt der Antragstellung ausschlaggebend.

 

Zusammen mit fünf Berliner Museen, dem Museum für Naturkunde, Humboldt Forum, Stadtmuseum Berlin, Deutsches Technikmuseum und dem Friedrichshain-Kreuzberg Museum, veranstalten wir 2022 unsere Jahrestagung.


Die Welt verändert sich. Und auch Museen sind Teil dieser Veränderungen, gestalten diese aktiv mit und wollen selbst Antreiber sein. Während sich Gesellschaften auf der ganzen Welt mit Fragen zu Klimawandel, religiöser und kultureller Vielfalt, Teilhabe, Diskriminierung oder Geschlechtergerechtigkeit sowie der Digitalisierung unseres Arbeitslebens auseinandersetzen, ist das Engagement der Museen für diese Themen noch nie so wichtig gewesen wie heute.

Denn in Museen kommen Menschen zusammen, Museen tragen zu lokalen wie globalen Gemeinschaften bei und können das Leben der Menschen verändern oder deren Sicht auf die Dinge. Mit dieser Perspektive agieren Museen als „Veränderer“ von Gesellschaften und setzen Maßstäbe für einen positiven sozialen Wandel, damit sich Menschen zu einer gerechteren, mitfühlenderen und vernetzteren Gesellschaft zusammenzufinden. Über ihr gemeinsames Verständnis von Kultur und Wissenschaft können Museen sich zu Räumen entwickeln, die für sehr unterschiedliche und heterogene Gemeinschaften funktionieren. Dafür müssen sich die Museen selbst ändern – aber sie stoßen auch selbst Veränderung an.

Diesem umfassenden Thema widmet sich die Jahrestagung von ICOM Deutschland 2022 in vielfältiger Art und Weise. Dabei sollen unter anderem folgende Fragestellungen im Mittelpunkt stehen: Wie werden Museen selbst zu Orten des sozialen Wandels, der Gerechtigkeit und Teilhabe? Und wie können sie nach außen als Impulsgeber für einen positiven gesellschaftlichen Wandel eintreten und Veränderung herbeiführen? Welche inneren Prozesse lassen sich anstoßen, damit Museen nicht nur Erfüller von vermeintlichen Aufgaben sind, sondern sich aus sich selbst erneuern?

Wie gehen Museen mit dem kolonialen Erbe und problematischen Provenienzen um? Wie bringen sie sich in das sich rasch wandelnde soziale Umfeld ein und gestalten dieses mit? Wie können sie zu einem „3. Ort“ werden? Wie erreichen sie ein neues Publikum und binden dieses ein? Kann das Museum als Treiber für Nachhaltigkeit agieren? Wie können Museen Teilhabe und Inklusion stärken und gesellschaftlichen Zusammenhalt ermöglichen? Wie können sie zu Orten des kreativen Austauschs und offenen Dialogs werden?

Fragen wie diese sind für alle Museumsfachleute von zunehmender Bedeutung, unabhängig davon, welche Rolle sie in ihrer Einrichtung spielen. Dieser Dienst an der Gemeinschaft kann eine Bewegung sein, die Museen nicht nur zukunftsfähig und relevant macht, sondern unverzichtbar.


Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen zeitnah.

 

Um dem Museumsnachwuchs die Teilnahme zu erleichtern, können Mitglieder von ICOM Deutschland mit dem Status „Student“ einen Antrag auf Reisekostenzuschuss stellen. Insgesamt gewährt ICOM Deutschland 10 Reisebeihilfen in Höhe von bis zu 200 Euro. Interessierte wenden sich bitte per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Geschäftsstelle. Für die Bewilligung der Reisebeihilfen ist der Zeitpunkt der Antragstellung ausschlaggebend.

 

Programm

 

Vorläufiges Programm  
Mittwoch, 2. November 2022  
Friedrichshain-Kreuzberg Museum     Treffen ICOM Deutschland Young Professionals
Museum für Naturkunde Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit den
ICOM Deutschland Young Professionals
   
Donnerstag, 3. November 2022  
Humboldt Forum  
  Begrüßungen
  Themen-Insel 1: Museen verändern die Gesellschaft
  Themen-Insel 2: Museen verändern das Mindset
  Mittagspause
  Themen-Insel 3: Museen verändern das Verhalten
  Pause
  Themen-Insel 4: Museen verändern die Perspektive
  Change Maker - Pecha Kucha
  Führungen durch das Humboldt Forum
  Empfang
   
Freitag, 4. November 2022  
Deutsches Technikmuseum  
  Mini-Symposien
  Mittagspause
  Vorstellung der Mini-Symposien
  Schlussworte
  Pause
  Sponsoren-Session
  Mitgliederversammlung
  Empfang
   
Samstag, 5. November 2022  
Museumsbesuche Bahnhofsquartier:
  Futurium
  Hamburger Bahnhof
  Medizinhistorisches Museum
  Museum für Naturkunde
   
  Dekoloniale Projekte (Stadtrundgänge)

 

Call for Mini-Symposia

ICOM Deutschland Jahrestagung
Call for Mini-Symposia
Museen verändern


ICOM Deutschland möchte im Rahmen der Jahrestagung „Museen verändern“ zwei Dialogebenen betreten: einerseits Beiträge eingeladener Expert*innen, andererseits Mini-Symposien, in denen sich die Teilnehmenden in Gruppen austauschen und zu aktuellen Projekten und Initiativen intensiver ins Gespräch kommen.

Die Mini-Symposien sind am zweiten Tagungstag, Freitag, 4.11.2022, vormittags parallel mit drei Stunden Dauer vorgesehen. Das jeweilige Thema und die Struktur des Mini-Symposiums bestimmen die Moderator*innen. Sie sollten ein Impulsstatement geben, die Mini-Symposien moderieren und dessen Ergebnisse anschließend im Plenum (15-20 Minuten) vortragen.

ICOM Deutschland lädt mögliche Moderator*innen ein, Vorschläge für Mini-Symposien einzureichen. Gern können auch Teams aus zwei bis drei Moderator*innen ein Mini-Symposium gestalten. Analysen mit offen gebliebenen Fragen oder Werkstattberichte ohne fertiges Ergebnis zählen zu den Möglichkeiten für dieses Format. Dies können zum Beispiel (selbst-) kritische Praxisberichte aus der Museumsarbeit, für Museen nutzbringende Vorstellungen von Problemlösungen aus der Kulturwirtschaft oder auch fachwissenschaftliche Beiträge (Analysen, Theorien mit konkretem Bezug auf Museumspraxis) sein.

Erbeten sind schriftliche Vorschläge mit höchstens 2.000 Zeichen Text, bestehend aus einer Überschrift, einer inhaltlichen Skizze (Anliegen, Materialgrundlage, Zielsetzung) und Kurzangaben zum/zur Einsender*in, (Name, Bildungshintergrund, aktuelle berufliche Position, ggf. spezieller Bezug zum vorgeschlagenen Thema).

Einsendungen bitte als E-Mail bzw. E-Mail-Attachment an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Einsendeschluss ist der 30. April 2022. Die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung eines Vorschlags erfahren die Einsender*innen bis spätestens 30. Juni 2022.

Die Anmeldung zur Teilnahme an den Mini-Symposien geschieht im Rahmen der Tagungsanmeldung. Geplanter Veranstaltungsort für die Mini-Symposien ist das Deutsche Technikmuseum.

Call for Mini-Symposia (PDF)

 

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