Seit dem 20. Januar 2025, dem Amtsantritt von Donald Trump und seinem Exekutor Elon Musk, bleibt auch in der Kulturlandschaft der USA kein Stein auf dem anderen: Angriffe auf die Unabhängigkeit und Finanzierung von Bildungs- und Kulturinstitutionen, ein rücksichtsloser Kulturkampf gegen die Prinzipien von „Diversity, Equity, Inclusion“, Massenentlassungen und politische Einschüchterungen sind an der Tagesordnung. Hier und da regt sich Widerstand.
Am 7. April kommt Elizabeth Merritt, Vice President for Strategic Foresight der American Alliance of Museums und Gründerin des Center for the Future of Museums, zum ICOM Monday und gibt Einblicke aus erster Hand. Wir sortieren mit ihr die aktuelle, sich täglich verändernde Situation. Wir hören von den Auswirkungen auf und die Reaktionen von Museen und Museum Professionals in der ganzen Bandbreite, quer durchs Land, die verschiedenen Sparten und Communities. Und wir fragen uns gemeinsam: Open tothepublic? Accessible and inclusive? Museums fosterdiversity and sustainability? Wie lange gilt diese Definition des Museums noch in den USA? Oder können Museen gar ein demokratisches Widerlager sein gegen den autoritären Staatsstreich von oben?
Elizabeth Merritt ist Vice President for Strategic Foresight der American Alliance of Museums und Gründerin des Center for the Future of Museums – einem Think Tank und einer Forschungs- und Entwicklungsplattform für den Museumsbereich. Sie hat an der Yale University Ökologie und Evolution als Hauptfach studiert und ihren Master in Zell- und Molekularbiologie an der Duke University gemacht. Ihre Karriere im Museumsbereich umfasst Tätigkeiten in einem Kindermuseum sowie in Naturhistorischen und Geschichtsmuseen. Außerdem ist sie Absolventin des Museum Management Programms des Getty Leadership Institutes.
Bevor sie das Center for the Future of Museums gründete, war Elizabeth maßgeblich an der Entwicklung von Museumsstandards und Best Practices beteiligt, als Direktorin der Akkreditierungs- und Exzellenzprogramme der Alliance. Sie betont, dass diese Tätigkeit eine perfekte Vorbereitung für ihre heutige Rolle als „Agentin der Provokation“ war – Museums dazu zu ermutigen, traditionelle Praktiken zu hinterfragen und mit neuen Wegen der Arbeit zu experimentieren. Elizabeth ist Autorin des jährlichen TrendsWatch-Berichts der Alliance und arbeitet mit Museen weltweit zusammen, um ihnen zu helfen, eine bessere Zukunft zu gestalten.
Die Veranstaltung findet am 7. April 2025 von 17:00 bis 18:30 Uhr via Zoom in englischer Sprache statt.
Wir möchten Sie noch darauf hinweisen, dass die Veranstaltung zur internen Dokumentation aufgezeichnet wird. Eine Veröffentlichung ist nicht vorgesehen.
This time, our guest is Elizabeth Merritt, American Alliance of Museums’ Vice President for Strategic Foresight and Founding Director of the Center for the Future of Museums.
Elizabeth Merritt is the American Alliance of Museums’ Vice President for Strategic Foresight and Founding Director of the Center for the Future of Museums – a think-tank and research & development lab for the museum field. She studied ecology and evolution as an undergraduate at Yale and received her masters in cell and molecular biology from Duke University. Her museum career has included working in a children’s museum, as well as natural history and history museums, and she is a graduate of the Getty Leadership Institute’s Museum Management Program.
Prior to starting CFM, Elizabeth literally wrote the book on museum standards and best practices, as director of the Alliance’s accreditation and excellence programs. She notes this was perfect preparation for her current role as agent provocateur—challenging museums to question assumptions about traditional practice, and experiment with new ways of doing business. Elizabeth is the author of the Alliance’s annual TrendsWatch report and works with museums around the world to help them build a better tomorrow.
The event will take place on 7 April 2025, 17:00–18:30 CEST via Zoom in English.
*Die Reihe ICOM Mondays greift regelmäßig aktuelle Fragen der Museumswelt auf. Im Wechsel laden wir zum binationalen Dialog mit Vertreter:innen anderer ICOM Nationalkomitees, geben Einblick in die Arbeit Internationaler Komitees und lassen Raum für freie Themen und Anregungen aus der Mitgliedschaft.
The ICOM Monday series takes place regulary and focuses on current museum issues. Alternately, we invite representatives of other ICOM National Committees to participate in a binational dialogue, give insights into the work of International Committees as well as open up space for topics and comments from the membership.