Elfenbein im Museum. Vorschläge für einen differenzierten Umgang

Ergebnisse des Online-Fachtags „Elfenbein – was nun?“ von Stiftung Humboldt Forum und ICOM Deutschland

Objekte aus und mit Elfenbein sind in vielen Museen ausgestellt. Mit der Aufarbeitung des kolonialen Erbes und angesichts des drohenden Artenschwunds werden diese Gegenstände jedoch auch kritisch gesehen. Im Rahmen der Ausstellung „schrecklich schön. Elefant – Mensch – Elfenbein“ fand in Kooperation von Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss und ICOM Deutschland ein Online-Fachtag statt. Die Ergebnisse sind nun als Handreichung mit Vorschlägen für einen differenzierten Umgang mit Elfenbein im Museum erschienen.

Die Handreichung ist hier zu finden.

Workshops, Mini-Symposien, Aktionen und Installationen: Über den Call for Participation zum #ICOMBosy24 erreichten uns viele spannende Konzepte aus dem Museumsbereich. Herzlichen Dank an alle, die sich beteiligt haben! 

Alle Sprecher*innen und Sessions rund um das Thema „Wie politisch ist Museumsarbeit?“ sind hier zu finden.

Die Anmeldung zu den Workshops ist jetzt möglich. First come, first served!

In einer Zeit rasanter Veränderungen und wachsender Komplexität ist es entscheidend, die Zufriedenheit und das Wohlbefinden unserer Museumsmitarbeitenden in den Vordergrund zu rücken.

Mit einer neuen Studie nimmt ICOM Deutschland die spezifischen Bedürfnisse von Museumsmitarbeitenden in den Blick. Mit den Ergebnissen aus dieser Studie soll beleuchtet werden, wie Museen in Deutschland mit der Bedeutung der Mitarbeitendenzufriedenheit als Schlüsselfaktor für Kreativität, Innovation und Mut umgehen. Sie soll wertvolle Einblicke für Museen bieten, um als attraktive und zukunftsorientierte Arbeitgeberinnen agieren zu können.

Mit einer soliden Datengrundlage zielt diese Erhebung insbesondere darauf ab, von individuellen Eindrücken zu belastbaren Tatsachen überzugehen, um lösungsorientiert Verbesserungen anzustreben und gezielte Maßnahmen zu entwickeln. 

ICOM Deutschland lädt dazu ein, an dieser Umfrage teilzunehmen und sie aktiv unter Kolleginnen und Kollegen zu verbreiten! Hier geht’s zur Umfrage.

Die Teilnahme ist bis zum Freitag, den 26. April 2024 möglich.

Die Ergebnisse werden auf dem 18. Internationalen Bodensee-Symposium (23. bis 25. Mai 2024) in Friedrichshafen präsentiert.

Die Umfrage zur ICOM-Studie wurde in Kooperation von ICOM Deutschland und destinetCHANGE entwickelt.

Pressemitteilung

Die June Meetings werden vom 10. bis 12. Juni 2024 in Marseille stattfinden. An dem Treffen vor Ort können aufgrund der Platzkapazität nur die Präsident*innen der ICOM Komitees teilnehmen. Alle weiteren ICOM Mitglieder sind eingeladen, die Generalversammlung am Mittwoch, den 12. Juni 2024 14:45 bis 16:30 (CEST) online über den Livestream zu verfolgen. Dieser wird über die Plattform AGORA übertragen. Um darauf zuzugreifen, gehen Sie auf die ICOM-Website und loggen sich im Mitgliederbereich ein. Klicken Sie im Mitgliederbereich auf den blauen Button mit der Aufschrift 'AGORA - ICOM Statutory Meetings'. Ihr Benutzername und Ihr Passwort für AGORA sind dieselben wie für den Mitgliederbereich. Sollten Sie Probleme haben, wenden Sie sich bitte an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

Fragen zur Tagesordnung und zu den Arbeitsunterlagen können über das zuständige ICOM Komitee bis zum 22. Mai 2024 eingesendet werden. Kontaktieren Sie hierfür bitte die Geschäftsstelle von ICOM Deutschland über This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

Die Sitzung findet in Englisch statt und es gibt eine Simultanübersetzung in Französisch und Spanisch.

Tagesordnung (PDF)

Einladungsbrief (PDF)

Museen sind seit jeher Bewahrer von Kultur und Geschichte, aber wie tief greift die politische Dimension ihrer Arbeit? Unter dem Titel „Wie politisch ist Museumsarbeit?“ widmet sich das 18. Internationale Bodensee-Symposium zwei großen Schwerpunktthemen: dem Blick auf das Programm und dem Blick auf die Strukturen in den Museen. Die Anmeldung ist eröffnet.

Berlin, 7. März 2024 – Museen sind nicht nur Orte der kulturellen Bildung und des Erhalts von Kultur und Geschichte, sondern auch wichtige Akteure gesellschaftlicher Debatten und politischer Diskurse. Wie nehmen Museen daran teil und welche Rolle spielen sie in einer gesellschaftspolitischen Meinungsbildung? Diese Fragen stehen im Zentrum des diesjährigen Bodensee-Symposiums, das am ersten Tag die nach außen gerichtete politische Dimension der Museumsarbeit beleuchtet.

Museen sind Mikrokosmen, in denen täglich politische und ethische Entscheidungen getroffen werden. Der zweite Tag widmet sich den internen Strukturen von Museen: Wie beeinflussen politische Diskurse die Arbeitsweisen in Museen und wie können sie ihre internen Strukturen verbessern, um das gesellschaftliche Bild zu beeinflussen? Diversität, Partizipation aber auch neue Formen der Zusammenarbeit (Stichpunkt „New Work“) spielen dabei eine zentrale Rolle, um Gemeinschaften aktiv einzubeziehen und eine Kultur des Wandels zu schaffen.

Das Konferenzprogramm selbst ist bereits ein Best-Practice-Beispiel dieses Kulturwandels. Es entstand in einem iterativen Prozess und basiert zu einem großen Teil auf einem öffentlichen Aufruf. Renommierte Expertinnen und Experten aus den Bereichen Museumsarbeit, Wissenschaft und Kulturpolitik werden ihre Perspektiven und Erfahrungen in verschiedenen Diskussionsrunden, Workshops und Minisymposien teilen. Zu den Sprecher*innen des Bodensee-Symposiums zählen u.a. Staatssekretär Arne Braun im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS Dokumentationszentrum München, Dr. Kaja Širok, Mitglied des Executive Board von ICOM oder die Direktorin der Staatlichen Ethnografischen Sammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Léontine Meijer-van Mensch.

Das 18. Internationale Bodensee-Symposium findet vom 23. bis 25. Mai 2024 auf dem SeeCampus der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen statt und ist eine Veranstaltung von ICOM Deutschland in Zusammenarbeit mit ICOM Österreich und ICOM Schweiz. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Weitere Informationen zum 18. Internationalen Bodensee-Symposiums sind hier zu finden: www.bodenseesymposium.info

Über das Internationale Bodensee-Symposium                                                           
Die ICOM-Jahrestagungen, insbesondere das internationale Bodensee-Symposium, sind Meilensteine in der europäischen Museumslandschaft. Sie bieten nicht nur eine einzigartige Plattform für den fachlichen Austausch bewährter Methoden, sondern auch für die Diskussion aktueller Herausforderungen und Denkansätze in einer an Komplexität zunehmenden Welt. Das Internationale Bodensee-Symposium findet alle drei Jahre statt und wird abwechselnd von den Nationalkomitees des internationalen Museumsverbandes ICOM Österreich, ICOM Schweiz und ICOM Deutschland ausgerichtet.

Pressekontakt
Claudia Berg
ICOM Deutschland e.V.
Telefon: +49 30 8431 8095 I This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. 

Kontakt

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Schönhauser Allee 163
10435 Berlin

Tel.: +49 30 69504525
Fax: +49 30 69504526
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