Wir als Vorstand von ICOM Deutschland sind zutiefst erschüttert über den brutalen Terror der Hamas in Israel. Wir verurteilen die grausamen Angriffe auf Zivilist:innen und distanzieren uns aufs Schärfste von jenen, die sie feiern.

Unsere Gedanken, Anteilnahme und Solidarität gelten den Opfern und Angehörigen sowie allen, die von Morden, Geiselnahmen und Vergewaltigungen betroffen sind. Wir denken an unsere Freund:innen und Kolleg:innen in Israel, im Gaza-Streifen und der Region, die unter den Auswirkungen dieses Krieges leiden.

Wir wenden uns entschieden gegen jede Form von Antisemitismus und Rassismus. Als Gemeinschaft der Museen setzen wir uns für unteilbare Menschenrechte und eine friedliche, solidarische Welt ein.

Die Mitteilungen von ICOM Deutschland haben sich von anfänglichen Infobriefen zu einer jährlichen Umschau der Verbandsarbeit auf nationaler und internationaler Ebene entwickelt und bieten inzwischen einen umfassenden Einblick in die aktuellen Themen der Museums- und Kulturarbeit.

Dieses Jahr befassen sich die Mitteilungen mit der zunehmende Bedeutung von Kultur- und insbesondere Museumsarbeit in Zeiten, in denen gesellschaftliches Spannungen wachsen und das Vertrauen in politische Institutionen sinkt. Die Autor:innen stellen grundlegende Fragen rund um die Bedeutung der aktualisierten Museumsdefinition von ICOM, die ethischen Richtlinien für Museen und den Kulturgutschutz  und betonen die Rolle von Museen als Plattformen für offenen Dialog. Die Publikation gibt außerdem Einblick in internationale Entwicklungen und  die Arbeit der  Internationalen Komitees innerhalb des globalen ICOM Netzwerks. Interviews mit den ICOM Young Professionals und Sina Herrmann zu ihrer Arbeit am kürzlich veröffentlichten Leitfaden zum Klimaschutz in Museen rücken wichtige bundesweite Aktivitäten in den Vordergrund.

Der Download der Publikation ist hier möglich.

Für eine Stärkung des Teilsektors "Kultur" im Dachgesetz KRITIS

Mit der Initiative für ein Dachgesetz KRITIS, die im Dezember 2022 durch Bundesinnenministerin Nancy Faeser verkündet wurde, will die Bundesregierung "eine bundesgesetzliche Regelung zum physischen Schutz Kritischer Infrastruktur" (Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums vom 07. Dezember 2022) schaffen. Es ist vorgesehen, die Kritischen Infrastrukturen (KRITIS), auf die sich das Gesetz beziehen soll, zu identifizieren. Laut dem zugehörigen Eckpunktepapier "wird auch der KRITIS-Sektor "Kultur und Medien" angemessen einbezogen." (Papier Eckpunkte für das KRITIS-Dachgesetz, 2022, 4).

Dieser Zielsetzung wird der vorliegende Referentenentwurf vom 28.07.2023 aus Sicht von Blue Shield Deutschland nicht gerecht. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass der Teilsektor "Kultur" kein vollwertiger Bestandteil der Kritischen Infrastrukturen in Deutschland ist, eine problematische Entwicklung für die Kulturgut bewahrenden Einrichtungen zu der Blue Shield Deutschland im Positionspapier "Kultur & KRITIS" Stellung nimmt.

ICOM Deutschland ist konstituierendes Mitglied und entsendet eine*n Vertreter*in in den Vorstand von Blue Shield Deutschland.

POSITIONSPAPIER "KULTUR & KRITIS" von Blue Shield Deutschland (PDF)

Homepage Blue Shield Deutschland

Unser Vorstandsmitglied Suy Lan Hopmann wurde in der 166. Sitzung vom Executive Board von ICOM im Juni in die Working Group on Decolonisation berufen. Die Arbeitsgruppe wird darüber beraten, wie ICOM als globale Stimme der Museumsfachleute und als NGO Schlüsselthemen rund um die Dekolonisierung angehen und eine beispielhafte institutionelle Praxis sicherstellen kann, die Gerechtigkeit und soziale Inklusion anstrebt.

Alle Informationen zur Working Group sind hier zu finden.

Das transnationale ICOM Exchange Programm zwischen Sambia und Deutschland ist gestartet. Zusammen mit dem Livingstone Museum in Sambia wird ICOM Deutschland Mitglied Christopher Förch in den nächsten Wochen an einem Bildungsprogramm mitwirken.

In der ersten Woche bekam er einen Einblick in das Leben in Sambia, mit Besuchen in dortigen Grundschulen, dem Mosi-oa-tunya Nationalpark und dem Dorf Mukuni. Er durfte das Wayi Wayi Art Studio and Gallery besuchen und an der Eröffnung der Sonderausstellung zur Geschichte der Währung in Sambia von der Antike bis zur Gegenwart im Livingstone Museum teilnehmen.
 
Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und einen guten Austausch.

Kontakt

ICOM Deutschland e.V.
Geschäftsstelle
Schönhauser Allee 163
10435 Berlin

Tel.: +49 30 69504525
Fax: +49 30 69504526
Email: icom@icom-deutschland.de

Mitgliedschaft
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Telefonische Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag 10:00-12:00 Uhr

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