ICOM International ist bemüht Klarheit über die Ereignisse und strukturellen Probleme zu erlangen, die zum Rücktritt der Führung (Governance) im Jahr 2020 geführt haben und nützliche Empfehlungen zur Verbesserung der ICOM-Führung (Governance) zu entwickeln, die das Vertrauen der Mitglieder wiederherstellen.

Hierzu soll das Feedback der Mitglieder zum Entwurf des externen Überprüfungsberichts und vorläufige Empfehlungen eingeholt werden.

Den vorläufigen Bericht finden Sie hier (PDF).

Es ist ICOM wichtig, Korrekturen und Feedback zu diesem Berichtsentwurf zu erhalten, um die Entwicklung eines sachlich korrekten Abschlussberichts zu unterstützen.

Konkret soll ermittelt werden:

  • Was fehlt im Berichtsentwurf oder stellt eine unrichtige Darstellung der Ereignisse dar, die zum Rücktritt der Führung (Governance) im Jahr 2020 und der daraus resultierenden Krise geführt haben? Was muss noch adressiert werden?
  • Stimmen die vorläufigen Ergebnisse mit Ihren Erfahrungen und Beobachtungen überein? Bieten sie ausreichend Kontext für die Empfehlungen?
  • Was fehlt in den Empfehlungen? Welche Bereiche der Führung (Governance) werden noch nicht angesprochen? Was würde die Empfehlungen relevanter und hilfreicher machen?

Bitte schreiben Sie uns Ihr Feedback bis zum 13. Februar 2022 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., sodass ICOM Deutschland es mit in die Round Tables von ICOM International nehmen kann.

Zum "International Migrants Day", am 18. Dezember, hat ICOM Russland die Publikation Migration: Revealing the Personal. Museum Practices and Recommendations for Working on Migration, Mobility and Diversity” veröffentlicht.

Ziel dieser Ausgabe ist es, inspirierende Best Practice Beispiele zu unterstützen, den interdisziplinären Dialog zu fördern und Experten dazu anzuregen, über das Potenzial von Museen zu reflektieren, um den Anforderungen unterschiedlicher Zielgruppen gerecht zu werden und sich den Herausforderungen zu stellen, denen sich die Gesellschaft heute unter den Bedingungen globaler Migration und Mobilität gegenübersieht. Diese Ausgabe wurde im Rahmen des Projekts "Migration: Revealing the Personal" veröffentlicht, das 2019-2020 von ICOM Russland durchgeführt wurde.

Es werden Projekte und Initiativen vorgestellt, die von Museen unterschiedlicher Größenordnungen und Profilen ins Leben gerufen wurden. Beteiligt haben sich Museen in Australien, Belgien, Brasilien, Kanada, Finnland, Deutschland, Griechenland, Italien, Norwegen, Russland, Schweden, Taiwan, Großbritannien, den USA und einigen weiteren Ländern.

Die Publikation ist in Englisch und Russisch erhältlich.

Die Deutsche Digitale Bibliothek hat heute das Onlineportal „Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ unter der Domain ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de freigeschaltet. Damit ist Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten von 25 Piloteinrichtungen innerhalb der Deutschen Digitalen Bibliothek online verfügbar. Zunächst als Prototyp entwickelt, soll das Portal künftig zu einer umfassenden zentralen Veröffentlichungsplattform für Informationen über Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen ausgebaut werden.

Zum Start steht das Portal in deutscher und englischer Sprache mit Informationen zu rund 8.000 Nachweisen zu Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten zur Verfügung, wobei Beschreibungen in der Regel zunächst nur auf Deutsch vorliegen. In einem nächsten Schritt werden relevante Daten, die bereits jetzt in der Deutschen Digitalen Bibliothek enthalten sind, als „Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ gekennzeichnet, damit sie künftig ebenfalls im Portal auffindbar sind. Perspektivisch soll das Portal in weiteren Sprachen angeboten sowie mit Daten von weiteren Kultur- und Wissenseinrichtungen bereitgestellt werden.

Die Entwicklung des neuen Portals geht auf die von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden im Oktober 2020 vereinbarte „3 Wege-Strategie zur Erfassung und digitalen Veröffentlichung von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland“ zurück. Ziel der „3 Wege-Strategie“ ist es, im Hinblick auf Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten größtmögliche Transparenz herzustellen. Die Aufbauphase des heute gestarteten Portals wird von der Bundesregierung aus dem Etat für Kultur und Medien finanziert.

Links und weitere Informationen – Portal „Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“:

Startseite: https://ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/

Hintergrund: https://ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/ueber-uns-ccc

Fragen und Antworten: https://ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/fragen-antworten

Am 4. und 5. Oktober 2021 veranstaltete die UNESCO in Partnerschaft mit ICOM im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit der Europäischen Union einen Workshop zur Kapazitätsentwicklung zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Kulturgütern. Dieser richtete sich an Museen und Kulturerbeexperten in Europa.

Dieser Online-Workshop war Teil des laufenden EU/UNESCO-Projekts „Interregionale und übergreifende Maßnahmen zur Stärkung des Kampfes gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern“.

Die Aufzeichnung steht auf der UNESCO Homepage zur Verfügung.

Heute und morgen findet das zweite hochrangige Museumsforum der UNESCO statt.

Seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie sieht sich der Museumssektor mit nie da gewesenen Herausforderungen konfrontiert. Lange Schließungen, Störungen der Schlüsselfunktionen von Museen und der drastische Rückgang der Besucherzahlen und Einnahmen haben nicht nur die Nachhaltigkeit und Vielfalt des Sektors beeinträchtigt, sondern auch den Zugang der Gemeinschaften zu Kultur und Wissen unterbrochen und das Fundament der Solidarität und Inklusion unserer Gesellschaft erschüttert.

Gemeinsam versuchen wir Lösungen zu finden, ICOM Deutschland nimmt an dem Forum teil.

Die Aufzeichnung des ersten Tages ist hier und des zweiten Tages hier nachzuschauen.

Kontakt

In der Halde 1
14195 Berlin

Tel.: +49 30 69504525
Fax: +49 30 69504526
Email: icom@icom-deutschland.de

Telefonische Sprechzeiten: Montag-Donnerstag 10:00-13:00 Uhr

ICOM Deutschland Newsletter


Unser Newsletter informiert über Neuigkeiten rund um das Thema Kultur, Veröffentlichungen und Veranstaltungen. Der Newsletter erscheint in der Regel einmal im Monat. Ihre hier eingegebenen Daten werden lediglich zur Personalisierung des ICOM Deutschland Newsletters verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden oder Ihre Einwilligung jederzeit per E-Mail an icom@icom-deutschland.de widerrufen. Weitere Informationen zum Thema Datenschutz erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Ihre Daten werden nach Beendigung des Newsletter-Empfangs innerhalb von 3 Monaten gelöscht, sofern der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Durch Absenden der von Ihnen eingegebenen Daten willigen Sie in den Newsletter-Empfang ein und bestätigen Sie die Datenschutzerklärung.

Bitte helfen Sie uns Spam zu vermeiden, und lösen Sie diese kleine Aufgabe!

captcha

* Pflichtfelder

Information

×
Image

ICOM Deutschland e. V.

ÜBER UNS

AKTUELLES

MITGLIEDSCHAFT

Gefördert von:

Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien LogoKULDIG LOGO

 

Gefördert von:

Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Logo 

KULDIG LOGO

 

© 2022 ICOM Deutschland e. V.

  •  
Wir benutzen Cookies
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.