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Das Internationale ICOM-Komitee für Wissenschafts- und Technikmuseen (CIMUSET) führt seine 48. Jahrestagung vom 26. bis 30. Oktober 2020 in Teheran, im iranischen Nationalmuseum für Wissenschaft und Technik durch. Unter dem Titel Museums & Environmental Concerns, New Insights widmen sich die Teilnehmer Themen wie Museen und Umweltbildung, Ausstellungskonzepte zu verschiedenen Umweltfragen und Grünes Museum.

Der Call for Paper endet am 10. Juli 2020. 

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung

UMAC Award 2020: Bewerbung bis 31. Januar möglich

Mit dem UMAC AWARD würdigt das Internationale ICOM-Komitee für Universitätsmuseen (UMAC) Exzellenz und Kreativität von Universitätsmuseen und -sammlungen sowie ihr Engagement für ihre Einrichtungen und die Zivilgesellschaft.

Der UMAC AWARD wurde 2016 ins Leben gerufen. Mit ihm sollen herausragende Beiträge aus jüngster Zeit zu allen Bereichen der Theorie und Praxis von Museen und Sammlungen ausgezeichnet werden, insbesondere solche mit interdisziplinärem Ansatz und breiter Anwendungsmöglichkeit.

Teilnahmeberechtigt sind Projekte und Initiativen weltweit, die zum Zeitpunkt der Nominierung weniger als 3 Jahre alt sind. Sie können alle Facetten der Theorie und Praxis von Museen und Sammlungen abdecken, einschließlich der Bereiche Ausstellung, Bildung, Konservierung, Lehre, Forschung, Management und Geschäftsmodelle, Design und Architektur, Ethik, Engagement an der Universität und in der Öffentlichkeit sowie Strategische Planung und Themen der Museologie.

Universitätsmuseen und -sammlungen sind unabhängig von ihrem Standort, ihrer Ausrichtung oder ihrer Größe teilnahmeberechtigt. Sie müssen nicht UMAC-Mitglieder sein.

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2020 (midnight Lisbon/London time)

Ausschreibungskriterien und Online-Formular

Die Düsseldorfer Studentinnen Harriet Meyer und Zsuzsanna Aszodi haben gemeinsam mit Studiengangskoordinatorin Dr. Julia Römhild für den Museumsweltverband ICOM ein Netzwerk für Young Professionals gegründet.

Der internationale Verband der Museen ICOM (International Council of Museums) mit ICOM Deutschland als mitgliederstärkstem Nationalkomitee verfügte bisher nicht über eine Gruppierung der jüngeren Museumsmitarbeiter*innen und Studierenden. Das hat sich nun geändert. Nach einer „Öffnung“ in Richtung der Young Professionals kamen Düsseldorfer Initiatoren und der Vorstand von ICOM Deutschland überein, im Rahmen der Jahrestagung 2019 im November in Schloss Nymphenburg, München, ein YP-Netzwerk zu gründen. Dafür hatten sich vor allem Studierende und die Koordinatorin des Studiengangs „Kunstvermittlung und Kulturmanagement (KuK)“ an der Heinrich-Heine-Universität stark gemacht. Sie haben ein YP-Treffen zum Tagungsthema „Digitalisierung in Museen“ mit Impulsvortrag und Workshop sowie eine sorgfältig strukturierte Befragung der Netzwerk-Interessenten vorbereitet und in München erfolgreich umgesetzt.

Young Professionals in Museen – diese Zielgruppe umfasst (1) Volontär*innen in Museen mit in der Regel zweijährigen Verträgen, (2) angestellte und freiberufliche Mitarbeiter*innen mit nicht mehr als 5 Jahren Berufserfahrung sowie (3) Studierende in besonders museumsnahen Master-Studiengängen. Diese Zielgruppe war nach Eröffnung des Anmeldeverfahrens so interessiert an der Netzwerkgründung, dass nicht alle Interessenten in Nymphenburg teilnehmen konnten. So konnten Harriet Meyer und Zsuzsanna Aszodi, beide im dritten Mastersemester KuK, im Johannissaal des Schlosses ca. 80 Teilnehmer begrüßen, die Netzwerkziele vorstellen und eine erste Arbeitssitzung als „Speed Meeting“ leiten.

Das ICOM Young Professionals Netzwerk soll für jüngere Museumsmitarbeiter*innen verbesserte Kommunikationsmöglichkeiten, interessante Job-Chancen und internationalen Austausch sowie auch etwa Praktikumsvermittlung in internationale Museen ermöglichen. Es kann sich zukünftig zum Vorbild für andere Nationalkomitees entwickeln. Das nächste Netzwerktreffen wird im Rahmen der deutsch-dänischen ICOM-Tagung im März 2020 in Hamburg stattfinden.

Die Initiative und organisatorische Aktivität geht von Studierenden der HHU Düsseldorf aus, die damit einen schon seit Längerem ruhenden Stein ins Rollen brachten, worauf die Koordinatorin des Studiengangs, Dr. Julia Römhild, sowie Dozent Prof. Dr. Bernd Günter und ICOM Deutschland Geschäftsführer Dr. Klaus Staubermann hinweisen. Dies zeigt auch, wie zukunftsrelevant und praxisnah sich neue Studiengänge entwickeln können, wenn sie über die Universität hinaus derartige Wirkungen erzeugen.   

The full announcement in English can be found here.

 

ICOM, ICOM Deutschland, ICOM Sambia und das Museum der Europäischen Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin (MEK) laden Museumsfachleute aus englischsprachigen afrikanischen Ländern ein, sich für einen einmonatigen Studienaufenthalt im Frühjahr/Sommer 2020 in Berlin zu bewerben.

Das Austauschprogramm basiert auf dem Gedanken des gemeinsamen Lernens und des professionellen Dialogs zum Nutzen aller Beteiligter. Es wurde entwickelt, um auf die beruflichen Bedürfnisse und Wünsche des/der Teilnehmers/in oder seiner/ihrer Institution in Bezug auf Konservierungs- und Aufbewahrungsmethoden einzugehen. Es ermöglicht auch einen umfassenden Wissensaustausch zwischen dem/der Teilnehmer/in und deutschen Museumsfachleuten.

Für den zweiten Teil des Programms wird ein/eine Museumsexperte/in aus Deutschland vor Ort mit einem Museum in Sambia (2021) zusammenarbeiten.

Der/Die Teilnehmer/in hat auch die Möglichkeit, an einem Ausstellungsprojekt mitzuarbeiten und neue Wege vorzuschlagen, um die im MEK ausgestellten europäischen Sammlungen aus
seiner/ihrer besonderen Perspektive zu interpretieren.

Das Programm findet im Frühjahr/Sommer 2020 in Berlin statt und deckt die Kosten für Flugtickets, Visa, Unterkunft, Tagegeld und Transport in Deutschland für die verschiedenen Besuche und Aktivitäten ab. Es wird erwartet, dass der/die erfolgreiche Kandidat/in an allen Aktivitäten teilnimmt und das gesamte Programm absolviert.

Alle Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

 

ICOM Schweiz bietet ein vergleichbares Programm für Museumsfachleute aus französischsprachigen afrikanischen Ländern an. Der erste Austausch fand im Juli 2019 statt. Einen Bericht finden Sie hier.

Conference proceedings WWI, cover

Museen sind die Schatzkammern des Kulturerbes, Orte der Erinnerung und der Selbstvergewisserung. Aber wessen Geschichten erzählen sie und warum? Woran wird in Museen erinnert und was wird „vergessen“?

Im November 2018, einhundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, veranstaltete ICOM Deutschland zusammen mit ICOM Europa anlässlich dieses Jahrestages eine internationale Konferenz in Koblenz. Zahlreiche Museumspraktiker und Wissenschaftler aus Europa und anderen Teilen der Welt befassten sich mit den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges. Sie reflektierten die Verantwortung, die Museen bei der präzisen und authentischen Darstellung des Krieges, der Gestaltung des Gedenkens und der Bewahrung seines Vermächtnisses zukommt. Sie untersuchten komplexe Themen, darunter widersprüchliche Wahrnehmungen des Krieges, seine politischen Folgen und die Frage nach der europäischen Verantwortung. Sie plädierten für die selbstbewusste Berücksichtigung kritischer Stimmen und unterschiedlicher Perspektiven sowie dafür, die Auswirkungen von Gewalt und Dogmen auf die europäischen Gesellschaften eingehender zu erforschen.

Die Beiträge sind in einem Tagungsband (auf Englisch) zusammengeführt und stehen für die vielen Beispiele aus Museen weltweit, den teilweise divergierenden nationalen Erinnerungskulturen ihren Platz einzuräumen und gleichzeitig die Ähnlichkeit der Kriegserfahrungen in einer Form herauszuarbeiten, die den heutigen Generationen das gemeinsame Lernen über alle Grenzen hinweg möglich macht.

Editiert wurde der Tagungsband von Deborah Tout-Smith, der leitenden Kuratorin des Bereiches Home & Community in der Abteilung Society & Technology der Museen Victoria in Melbourne und Vizepräsidentin von ICOM Australien. Der Tagungsband steht zum Download auf der Open-Access-Plattform arthistoricum.net zur Verfügung.

 

Bibliographische Angaben:

Museums, Borders and European Responsibility – One Hundred Years after the First World War. Proceedings of the ICOM European conference 2018. Hrsg. von Deborah Tout-Smith. Heidelberg: arthistoricum.net 2019. 156 Seiten. Beiträge zur Museologie, Band 8. e-ISBN 978-3-947449-90-3. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.564

Eine Druckausgabe ist in Vorbereitung und kann in Kürze bestellt werden (Publikationen).

 

Kontakt

In der Halde 1
14195 Berlin

Tel.: +49 30 69504525
Fax: +49 30 69504526
Email: icom@icom-deutschland.de

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