In der regelmäßig erscheinenden Fachzeitschrift „Museum International“ zum Erhalt des Kulturerbes bereitet ICOM International aktuell eine Ausgabe zum Thema "Museums & Unconventional partnerships" vor. Diese wird voraussichtlich Ende 2024/Anfang 2025 in Zusammenarbeit mit Taylor&Francis/Routledge veröffentlicht.

Nach der globalen Finanzkrise von 2008 und der COVID-19-Pandemie kämpfen Museen auf der ganzen Welt um wirtschaftliche Stabilität. In den letzten anderthalb Jahrzehnten mussten viele Museen schließen, während andere gezwungen waren, Personal abzubauen, Arbeitszeiten zu verkürzen und Dienstleistungen einzuschränken, um überleben zu können. Dieser Trend hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Kulturlandschaft vieler Städte und Gemeinden weltweit. Traditionelle Finanzierungsmethoden wie staatliche Zuschüsse, Spenden, Sponsoring und Eintrittsgelder reichen nicht aus, um die Zukunft zu sichern. Museen sind daher gezwungen, innovative Wege zu finden, um finanziell nachhaltig zu werden und ihr langfristiges Überleben zu sichern.

Museum International erscheint in englischer Sprache. Vorschläge in den beiden anderen offiziellen ICOM Sprachen (Französisch und Spanisch) werden jedoch ebenfalls berücksichtigt. 

Einsendeschluss für Abstracts ist der 22. März 2024.

Alle Informationen finden Sie hier

Der ICOM Award for Sustainable Development Practice in Museums zielt darauf ab, Lernmöglichkeiten für ICOM-Gremien (Nationalkomitees, Internationale Komitees, Regionale Allianzen und angeschlossene Organisationen) und Bewerber*innen für den Award zu schaffen.

Ziel der Capacity Building Sessions ist es, kohärente, gut durchdachte und auf einem gemeinsamen Verständnis basierende Vorschläge zu fördern und die ICOM-Mitglieder als Akteur*innen der nachhaltigen Entwicklung zu stärken. Wenn Sie an der Ausschreibung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte für die Capacity Building Session an. Die Ausschreibung für den Award wird dann im März 2024 veröffentlicht. Einzelheiten zum weiteren Verfahren werden dort bekannt gegeben. 

Die Sitzungen zum Kapazitätsaufbau wurden in Zusammenarbeit mit ICCROM (Internationales Zentrum für die Erforschung der Erhaltung und Restaurierung von Kulturgut) und Curating Tomorrow entwickelt.

 Weitere Informationen finden Sie hier.

Unsere Partnerorganisation, Ukraine Art Aid Center (UAAC), engagiert sich seit März 2022 durchgehend und mit einem bewundernswerten Einsatz für Kulturgutschutz in der Ukraine. Dank großer Sachspenden aus deutschen Museen konnten sie mehrere LKWs mit Hilfsgütern an Kultureinrichtungen in der Ukraine senden. Die Initiative wird durch die Gelder der Bundesregierung gestützt.

Nun bitten unsere Partner erneut um Sachspenden für ukrainische Kultureinrichtungen.

Benötigt werden:
- Plastikboxen (verschiedene Größen, gerne auch gebraucht)
- Restaurierungsuntensilien, -materialien und Geräte, z.B. Plastikbehälter (Wannen) in verschiedenen Größen
- transparente Plastikboxen für archäologische Funde
- Verpackungsmaterial für Keramik
- Alben o.ä. für die Aufbewahrung von Münzen, Briefmarken, Medaillen
- gebrauchte, noch gut funktionierende Technik, wie z.B. PCs, Kameras, Scanner, etc.
- säurefreie Briefumschläge, Taschen und Boxen
- Baumwollhandschuhe
- Plastiktüten / Tütchen in verschiedenen Größen
- Mal- und Schreibutensilien aller Art (darunter Pinsel, Filzstifte, Scheren, beschriftbare Tesa etc.)
- Verpackungsmaterial
- Japanpapier

Diese und weitere Sachspenden sollten so umfangreich wie möglich sein, denn je kleiner die Spende, desto unverhältnismäßiger der damit verbundene organisatorische Aufwand. Wenn immer möglich sollten die Sachspenden durch die Spender an den Hub des UAAC in Berlin geliefert werden (z.B. als Beiladung oder per Post). Das UAAC übernimmt dann den Transport in die Ukraine und die Verteilung vor Ort. Bei größeren Sachspenden kann das UAAC ggf. auch die Abholung bei der Spenderinstitution organisieren. Falls Sie etwas anbieten können, so schreiben Sie bitte vorab an die zuständige Koordinatorin des UAAC, Mariya Tomka (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) mit Angaben, was Sie spenden können.

Mit über 7.300 Mitgliedern ist ICOM Deutschland die größte Organisation der Museen und Museumsfachleute in Deutschland und zugleich das mitgliederstärkste Nationalkomitee innerhalb des Internationalen Museumsrats ICOM. Die Präsidentin von ICOM, Emma Nardi hat sich in einer Videobotschaft zur Rolle und Bedeutung von ICOM Deutschland geäußert.

As the new president of ICOM I am very happy to address a few words to the members of ICOM Germany.

National committees are the backbone of ICOM. Through them our members sign up, share projects and discuss the most important issues facing museums in the twenty-first century.

With its more than 7,300 members, ICOM Germany is the largest of our national committees and makes an important contribution to foster international exchange and cooperation and to support the evolution of museums in a changing society.

Thanks to a board of respected professionals, ICOM Germany is developing some of the main lines of ICOM's strategic plan, for example on sustainability.

With regard to this last theme, I am pleased to inform you that in August 2023 I participated in the G20 of culture in Varanase (India) where I had the honour of presenting ICOM programme. In the final declaration, ICOM is mentioned twice as one of the NGOs that best contribute to representing culture in the world.

In June 2024, following a decision of the Advisory council, we are going to meet in person. It will be a wonderful opportunity to know each other and to exchange ideas and opinions.

I conclude by expressing my gratitude to the President of ICOM Germany Felicia Sternfeld, to the Steering Committee and to the 7000 members of ICOM Germany for their engagement in ICOM.

Video Statement

Der ICOM Code of Ethics for Museums ist für die Museumsarbeit von zentraler Bedeutung und muss daher in Abständen aktualisiert werden. Um ihn als berufsethisches Standardwerk in Zeiten starker gesellschaftlicher Veränderung weltweit zukunftstauglich zu machen, sind alle ICOM-Mitglieder aufgerufen, sich an der laufenden Überarbeitung über ihr Nationalkomitee noch bis zum 30. November 2023 zu beteiligen. Alle Informationen zum Überarbeitungsprozess und die Aufzeichnungen der bisherigen Webinare sind im Mitgliederbereich von ICOM zu finden.

Derzeit hat ETHCOM die Frist für die dritte Konsultation verlängert und lädt alle nationalen und internationalen Komitees, Regionalverbände und angeschlossenen Organisationen ein, ihre wertvollen Beiträge zum vorgeschlagenen Entwurf der überarbeiteten Ethischen Richtlinien zu leisten. Alle Mitglieder von ICOM müssen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die überarbeiteten Ethischen Richtlinien für Museen die Werte und ethischen Prinzipien widerspiegeln, die dem Museumssektor zugrunde liegen.

Einzelpersonen sind eingeladen, ihre Kommentare an ihr jeweiliges Komitee zu senden, die diese in ihre Antworten einfließen lassen werden.
Ihr Beitrag wird die Zukunft der ethischen Museumspraxis in diesem wichtigen Projekt mitgestalten.

Mehr über die Ethischen Richtlinien lernen

 

 

 

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In der Halde 1
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Tel.: +49 30 69504525
Fax: +49 30 69504526
Email: icom@icom-deutschland.de

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